11.02.11 | Autor / Redakteur: Michael Neuhaus / Josef Kraus

Trotz Normmaßen sind Wälzlager teilweise anwendungsspezifisch auszulegende Maschinenelemente. Anhand von Rillenkugellagern für Maschinen der Lebensmittelindustrie wird das besonders deutlich. Aufgrund extrem hoher Standards und scharfer Vorschriften ist die Lagerauslegung in diesem Bereich eine sensible Aufgabe.
Besondere und doch auch sehr unterschiedliche Anforderungen werden an Maschinen gestellt, die eine automatisierte Verarbeitung von Lebensmitteln ermöglichen. Das setzt zuverlässige Maschinenkomponenten voraus, die extremen Betriebsbedingungen standhalten müssen. Diesen Anspruch erfüllen Rillenkugellager, die eine vollautomatisierte Fertigung mit Qualitätsmanagement nach deutschen Standards durchlaufen. Bei LFD ist das der Fall.
Die eingebauten Lager müssen in der Lebensmittelverarbeitung aus rostfreien und säurebeständigen Stählen bestehen. Nur so halten sie korrosionshemmend der intensiven Wasserstrahl- oder Dampfreinigung stand.
Zudem sind die Lager säurebeständig und können den sehr aggressiven Reinigern ausgesetzt werden, die aufgrund der besonderen Hygienevorschriften im Einsatz sind.
LFD erfüllt die hohen Anforderungen mit der Steigerung des Chromanteiles und verbessert damit die Eigenschaften zur Korrosionshemmung deutlich. So weist der benutzte Stahl AISI 440C einen Chromgehalt von rund 17% aus und ist für die Verwendung als Wälzlagerstahl gut geeignet, weil er gehärtet noch Werte von 58 HRC erreicht.
Die vollautomatisierte Fertigung von Rillenkugellagern mit Qualitätsmanagement nach deutschen Standards hat LFD als Marke weiter etabliert. Sie ermöglicht, High-Quality-Lager preislich vorteilhaft anzubieten. Das Qualitätsmanagement von LFD greift aber bereits in den Stahlwerken.
Alle Lieferungen werden dort nach strengen Vorgaben produziert und dokumentiert, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Durch chemische Analysen wird sichergestellt, dass die hohen Anforderungen an die von LFD verwendeten Stähle erfüllt werden.
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