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Edelstahlteile

SPS Schiekel holt Fräser und Dreher aus Spanien als Verstärkung

| Redakteur: Stéphane Itasse

Gert Schiekel, Firmengründer und Geschäftsführer der SPS Schiekel GmbH, begrüßt seine neuen Mitarbeiter aus Spanien am Flughafen Dresden.
Gert Schiekel, Firmengründer und Geschäftsführer der SPS Schiekel GmbH, begrüßt seine neuen Mitarbeiter aus Spanien am Flughafen Dresden. (Bild: SPS Schiekel)

Seit Oktober wird im Gewerbegebiet der Stadt Dohna, unweit von Dresden, spanisch gesprochen. Das hier ansässige Familienunternehmen SPS Schiekel Präzisionssysteme, auf das Fertigen von Fräs- und Drehteilen aus Edelstahl spezialisiert, hat seine 100-köpfige Belegschaft mit sieben Fachleuten aus Spanien verstärkt.

Die neuen Mitarbeiter sind laut Pressemitteilung von SPS gestandene Leute mit langjähriger Berufserfahrung und Fachkenntnissen als Dreher und Fräser, der jüngste 24, der älteste 35 Jahre alt. Sie kämen aus allen Teilen Spaniens.

Neue Erfahrungen für SPS Schiekel und die Mitarbeiter aus Spanien

„Alle neuen Mitarbeiter sind sehr motiviert und uns dankbar für das Angebot aus Deutschland, das ihnen wieder Arbeit und damit Hoffnung gibt. Fünf von ihnen waren in ihrer Heimat ohne Job, zwei hatten nur Kurzzeitverträge”, berichtet Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel. SPS habe die sieben spanischen Facharbeiter mit unbefristigen Verträgen an sich gebunden. Siewürden sich nicht von denen ihrer deutschen Kollegen unterscheiden.

Für einen Mittelständler sei ein solcher Schritt nicht alltäglich, zumal SPS mit Arbeitskräften aus dem Ausland keinerlei Erfahrungen habe und es zusätzlich Aufwand und Kosten mit sich bringe. Aber dieser Schritt sei notwendig gewesen, weil in den vergangenen Jahren trotz verstärkter Werbung über Sachsen hinaus die Suche nach qualifizierten Fachleuten fast ohne Ergebnis geblieben sei.

Der Anstoß für den Weg ins EU-Land Spanien sei vom Diakoniewerk Oberlausitz gekommen, das mit Fachkräften von der iberischen Halbinsel gute Erfahrungen gemacht habe. Unterstützt von einer Personalagentur aus Dresden warb SPS nach eigenen Angaben in Spanien. In kurzer Zeit habe es über 40 Bewerbungen gegeben. Mit zwölf Kandidaten habe Dr. Schiekel in Madrid Gespräche geführt, sieben erhielten einen Vertrag.

SPS Schiekel erleichtert spanischen Mitarbeitern das Einleben mit umfangreichem Programm

Das SPS-Management unternimmt nach eigenen Angaben alles, damit sich die Kollegen aus Spanien in Sachsen und bei ihrem neuen Arbeitgeber schnell einleben. Das Wichtigste dabei sei das Überwinden der Sprachbarriere, den keiner der sieben spreche deutsch. So beginne der Alltag für die Neuankömmlinge mit den Behördengängen und zwei Wochen intensivem Sprachkurs.

Erst dann gehe es in den Betrieb. In der Fertigung soll jeder der spanischen Kollegen einen Paten an die Seite bekommen, und nach der Schicht gehe das Deutschlernen weiter. „Diesen Integrationsprozess werden wir eng begleiten, auch finanziell unterstützen. Für unsere spanischen Kollegen ist es kein einfacher Schritt. Sie haben Familie, Freunde, das gewohnte Lebensumfeld verlassen. Für alle ist Deutschland neu. Alles ist für sie anders: Klima, Sprache, Tagesabläufe, Gesetze, Arbeitsrhythmus, Lebensgewohnheiten und mehr. Da wird ihnen das SPS-Team helfen, besonders in den ersten Wochen. Dafür haben wir ein ganzes Paket an Maßnahmen geschnürt“, sagt Dr. Schiekel, der Initiator dieser Aktion.

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