Rapid-X/NC-Gesellschaft
Einblicke in die Bauteilentwicklung von der Konstruktion bis zum Fertigungsauftrag
10.04.2008 | Redakteur/Autor: Dietmar Kuhn
Die Digital Factory setzt in diesem Jahr im Rahmen der Hannover-Messe mit der neuen Sonderschau Rapid-X deutliche Zeichen: Autodesk lässt mit Hubtex, einem Hersteller von Spezialgeräten der Flurfördertechnik, vernetzte Produktentwicklung lebendig werden.
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„Damit macht die Digital Factory einen weiteren Schritt hin zum Besucher, indem sie ihm nicht nur die umfassende Darstellung des Angebots an IT für digitale Pro-duktentwicklung und Produktion bietet, sondern zugleich die praktische Umsetzung solcher IT-Werkzeuge im Alltag der Industrie zeigt“, macht Pflug deutlich.
IT für Engineering und Fertigungsvorbereitung
Ziel ist die Darstellung des Engineerings und der Fertigungsvorbereitung unter Einsatz moderner IT, wobei gleich mehrere Anwendungsszenarien beleuchtet werden:
Ein Szenario beschreibt den Weg von der Designstudie eines Bedienpults in der Staplerkabine und des integrierten Lenkrades mit Alias über die 3D-Modellierung dieser Komponenten mit Autodesk Inventor bis zum Ergonomietest von Varianten mit Virtual Reality von ICIDO auf der Powerwall. Einschließlich der Kabelkonstruktion zwischen Steuergerät und Instrument.
Das schließlich freigegebene Modell wird im STL-Format an EOS übergeben, um auf einer Rapid-Manufacturing-Maschine in Losgröße 1 beispielsweise ein Speziallenkrad zu realisieren, weil zu den gegebenen Anforderungen standardisierte Komponenten nicht greifen.
Konstruktion von Werkzeugform erläutert
Eine andere Teilkette zeigt die Konstruktion der Werkzeugform aus dem 3D-Modell mittels Inventor durch E&H Formtechnik Entwicklung und die daraus abgeleitete NC-Programmierung mit Solid-CAM. Auf dem Bildschirm wird der Verfahrweg des Fräsers simuliert. Der Besucher kann das gefertigte Werkzeug unmittelbar mit den digitalen Modellen vergleichen.
Darüber hinaus wird Rapid-X dem Besucher zugleich vermitteln, welche Entwicklungsmethoden durch die neuen Verfahren abgelöst wurden und werden. Wie hat Hubtex die Teile früher entworfen und entwickelt? Was war bisher die Basis von Freigabeentscheidungen? Wie können vorhandene Teile oder Daten mit den neuen Werkzeugen genutzt werden? Welchen Vorteil bietet das digitale Engineering gegenüber den herkömmlichen Modellen und Prototypen?
Eine sehr aufwändige Darstellung, immer wieder versucht, selten in diesem Umfang tatsächlich irgendwo gelungen. Das ist das Neue, das Rapid-X in die Digital Factory bringt. Engineering IT im praktischen Einsatz. Wie im richtigen Leben.
Rapid-X/NC-Gesellschaft, Halle 17, Stand C60
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