30.11.11 | Redakteur: Rüdiger Kroh

Auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2010/2011, das am 30. September endete, blickt die EOS GmbH zurück. Das Kraillinger Unternehmen konnte Anfang 2011 seine 1000. Lasersinteranlage verkaufen.
Sehr gut gelaufen ist das Geschäftsjahr 2010/2011 (30. September) für die EOS GmbH, Krailling, einen Hersteller von Lasersinteranlagen. „Wir konnten unseren Umsatz von 64 auf 94 Mio. Euro steigern“, erklärte Peter Klink, Geschäftsführer Vertrieb bei der EOS GmbH, im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Euromold 2011 in Frankfurt am Main. Dabei seien bereits rund 40% des Umsatzes auf den Bereich E-Manufacturing entfallen.
Zudem wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt. „Anfang des Jahres hat EOS weltweit das 1000. Lasersintersystem verkauft. Inzwischen sind wir bei fast 1100 Anlagen“, so Klink. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in der Mitarbeiterzahl wider. Ende September beschäftigte das Unternehmen weltweit 365 Mitarbeiter. „Bis Ende 2012 rechnen wir mit einer Steigerung auf etwa 500 Beschäftigte“, sagte Klink. Um weiter wachsen zu können, plant EOS ab Frühling 2012 den Bau eines 12.000 m² großen Gebäudes neben dem Hauptsitz in Krailling.
Beim Messeauftritt auf der Euromold steht die direkte Metall-Lasersinteranlage Eosint M 280 im Mittelpunkt. „Wir haben im März mit der Auslieferung begonnen und inzwischen weltweit mehr als 30 Anlagen verkauft“, teilte Dr. Adrian Keppler, Executive Vice President für Strategie und Geschäftsentwicklung, mit. Neu ist das Comfort-Powder-Modul, das eine sichere Handhabung des Pulvers in der geschlossenen Prozesskammer ermöglichen soll. Mit dem transluzenten Polyamidpolymer Primepart Plus sollen sich voll funktionsfähige Kunststoffteile mit hoher Qualität herstellen lassen.
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