09.06.2010 | Redakteur: Peter Steinmüller

Deutschland wird künftig vor allem mit den aufstrebenden Schwellen- und Entwicklungsländern noch stärker um Rohstoffe konkurrieren. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie der Commerzbank gemeinsam mit dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie). Für die Elektroindustrie geht es dabei sowohl um Eisen-, Nichteisen- und Seltenerdmetalle als auch um Kunststoffe.
Die Unternehmen sind bei diesen Rohstoffen sehr von wenigen Produktions- und Förderländern abhängig: So hat China heute einen Anteil von 35% an der weltweiten Aluminiumproduktion, Chile ist mit einem Marktanteil von 34% der weltgrößte Kupferproduzent und Russland zählt mit einem Anteil von einem Fünftel zu den größten Nickelförderern. Mit einem Anteil von 97% ist China zudem der größte Produzent seltener Erden.
Dabei sind die Rohstoffe häufig in der Hand von nur wenigen Unternehmen. Seit dem Abklingen der globalen Rezession steigen die Nachfrage und damit auch die Preise für Rohstoffe wieder: Sinkende Reserven, politische Instabilitäten sowie weiter anhaltende Konzentrationstendenzen auf der Anbieterseite erhöhen den Preisdruck. Die Studie steht unter dem unten angegebenen Link zum Download bereit.
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