08.02.12 | Redakteur: Jürgen Schreier
Granta Design, weltweit führendes Unternehmen im Bereich Materialdateninformationssysteme, gibt eome Vereinbarung mit dem japanischen National Institute for Materials Science (NIMS) bekannt. Gegenstand der Vereinbarung ist der Zugriff auf die umfangreichen Metallkennwertdaten des NIMS.
Der branchenführende Datenpool des NIMS ist das Ergebnis vieler Jahre kontinuierlichen Testens von Metallwerkstoffen, darunter Stähle, wie Kohlenstoffstahl, niedriglegierte Stähle, Stähle mit hohem Chromanteil und austenitische Edelstähle, sowie eine große Auswahl an Legierungen, wie Eisen-, Nickel- und Kobaltlegierungen.
Die Daten umfassen die numerischen Rohdaten der detaillierten Kriechmessungen und Ermüdungskennwerte, die für Materialingenieure bei Sicherheitsfragen und langfristigen Zuverlässigkeitsbetrachtungen im Energiesektor äußerst wichtig sind.
Das NIMS ist weltweit für seine Expertise über das Langzeitverhalten metallischer Materialien bekannt. Das Langzeitverhalten dieser Materialien ist für Kraftwerke und Produktionsanlagen ein entscheidender Faktor. Die Daten des NIMS sind daher beim Design, der Wartung und der Instandsetzung dieser Anlagen von großer Bedeutung.
Das National Institute for Metals wurde 1956 gegründet, die Ergebnisse der in 50 Jahren erlangten Forschungsdaten waren jedoch bisher nur allgemein, in Form von veröffentlichten Diagrammen und Tabellen, erhältlich. Anwender werden nun erstmals auch in der Lage sein, auf die zugrundeliegenden numerischen Rohdaten zuzugreifen.
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