20.10.2009 | Redakteur: Jürgen Schreier
Marc Staudenmayer, Gründer und Geschäftsführer der Münchner Einkaufsberatung Araia, sieht einen klaren Trend: „Nicht mehr allein die Frage ‚wo‘ eingekauft wird steht im Vordergrund, sondern ‚was‘ und ‚wie‘. Es ist allerdings erstaunlich, in wie vielen Unternehmen die Bereiche Einkauf, Logistik und Produktentwicklung nebeneinander arbeiten statt miteinander.“
So erschwerten in der Unternehmensrealität Kompetenzgerangel und unterschiedliche hierarchische Bedeutung von Einkauf, Logistik und Entwicklung mehr Effizienz. „Eine Gesamtkostenbetrachtung findet häufig nicht statt“, kritisiert Staudenmayer.
Beispielsweise könnten auf den ersten Blick günstige Einkaufskonditionen durch nachgelagerten Mehraufwand in der Logistik aufgefressen werden. Auch durch eine kostenorientierte Produktentwicklung – mit Blick auf den technischen Einkauf und die Logistik – ließe sich nachhaltig sparen.
Auf dem 26. Deutschen Logistik-Kongress (21. bis 23. Oktober 2009) zeigt Araia den Teilnehmern, wie Einkauf und Logistik zusammengebracht werden können. Experten der Einkaufsberatung informieren darüber, wie Einkaufspreis und Logistikparameter optimal austariert werden können. Für die Optimierung der Supply Chain präsentiert sich Araia in vier Leistungsfeldern: Bestandsoptimierung, Lieferanten-Logistik-Konzepte (Inbound), Logistik-Einkauf und Logistik-Controlling-Modelle (Logistik KPIs).
Kongressteilnehmer finden Araia im Hotel Intercontinental, Raum Wintergarten, Stand W/09.
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