01.03.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier
Der große Nachholbedarf auf diesem Gebiet birgt jedoch auch enorme Chancen: Weil wissensintensive Dienstleistungen derzeit für den Einkauf noch wenig transparent und schwer zu vergleichen sind, sehen die befragten Experten ein Einsparpotential von rund 20% der Vertragsvolumina. Auch interne Prozesse, die fast die Hälfte der Befragten als problematisch ansahen, könnten zusätzlich um bis zu 30% effizienter gestaltet werden.
Hinzu komme, so Prof. Gerhard Satzger, Leiter der KSRI-Forschungsgruppe „Service Innovation & Management“ und Initiator der Studie, „dass Unternehmen, die besonders gut in Auswahl, Einkauf und Steuerung von wissensintensiven Dienstleistungen sind, sich bedeutende Wettbewerbsvorteile sichern können“.
Das 2008 gegründete Karlsruhe Service Research Institute (KSRI) ist ein gemeinsam vom KIT und der IBM Deutschland GmbH getragenes interfakultatives Institut. Die KSRI-Forschungsgruppe Service Innovation & Management beschäftigt sich mit der Konzeption und Umsetzung neuer Dienstleistungsformen.
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