15.02.2010 | Redakteur: Ken Fouhy
Nach Schätzungen werde der Anteil der Onlinewerbung am Marketingetat in den nächsten Jahren jedoch auf bis zu 50% wachsen. Auch, wenn diese Prognose nur zur Hälfte in Erfüllung gehe, sollte man sich rechtzeitig damit beschäftigen, so der Rat von Lembke.
Zukünftig würden Marketingziele zunehmend von digitalen Medien unterstützt, verdeutlichte Lembke. „Je digitaler die Marketinginstrumente eingesetzt werden, desto stärker entwickelt sich der Marketing-Manager zu einem Medien-Manager“, unterstrich er. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sollten die Unternehmensziele zunächst in einer Internet-Strategie fixiert werden.
Ein Hindernis zur erfolgreichen Nutzung von neuen Online-Instrumenten seien oft die mangelnden Personalressourcen. Nur wenige Unternehmen hätten 10 bis 20 Personen in der Marketing Abteilung. Oft kümmerten sich nur zwei bis drei Mitarbeiter um Alles – von den Messen bis zu Produktbroschüren und PR-Texten.
Klassische Ansätze des Marketings würden nicht obsolet, so die Einschätzung von Lembke. Doch lohne es sich, seine Strategien und Taktiken schrittweise den neuen Machtverhältnissen anzupassen. „Wer sich frühzeitig mit der Kommunikation in den vernetzten Strukturen seiner Zielgruppen beschäftigt und Potenziale konsequent zu nutzen weiß, ist seinen Konkurrenten immer einen Schritt voraus“, sagte Lembke. „Wer Kommunikation beeinflussen will, muss Teil von ihr werden“.
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