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Führung und Kultur sind in Osteuropa Schlüsselfaktoren

| Autor / Redakteur: Hans-Georg Scheibe / Claudia Otto

Hans-Georg Scheibe ist Vorstand der ROI Management Consulting AG, die die Entwicklung und Rolle Osteuropas bis 2020 untersucht hat.
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Hans-Georg Scheibe ist Vorstand der ROI Management Consulting AG, die die Entwicklung und Rolle Osteuropas bis 2020 untersucht hat. (Bild: ROI Management Consulting)

Nicht zuletzt mit dem EU-Beitritt von Kroatien im Juli 2013 hat man das Gefühl, Osteuropa sei da angekommen, wo es schon immer hingehörte – in Europa. Aber diese Reise dauert weiterhin an. Eine Trendstudie hat die Entwicklung Osteuropas als Produktionsstandort bis zum Jahr 2020 untersucht.

Immer noch fehlt Westeuropäern häufig das Verständnis für kulturelle Besonderheiten in Osteuropa, es fehlen Erfahrungen, Sprachkenntnisse und das Verständnis für lokale Strukturen und politische Abhängigkeiten. Sicher ist allerdings, dass die strategische Bedeutung der Region für westeuropäische Industrieunternehmen in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen hat: als Entwicklungs- und Produktionsstandort, als potenzieller Absatzmarkt und für die Mitarbeiter- und Fachkräftesuche. Und die Länder Osteuropas sind bereits heute in Summe der wichtigste Handelspartner der EU.

Vor diesem Hintergrund hat die Unternehmensberatung ROI eine umfassende Expertenstudie durchgeführt, die die Entwicklung und Rolle Osteuropas bis zum Jahr 2020 untersucht. Dabei wurden Fachexperten und Entscheider gebeten, Thesen zur Entwicklung Osteuropas aufzustellen und im Rahmen eines Delphi-basierten Ansatzes auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und die Stärke der Auswirkungen auf das Geschäft der Unternehmen zu bewerten. Es wurden vier Ländergruppen bewertet: die Länder der ersten Osterweiterung des Jahres 2004, der zweiten Osterweiterung des Jahres 2007, die (potenziellen) EU-Beitrittskandidaten und die GUS-Länder Russland, Ukraine, Weißrussland und Moldawien.

Mit der Mitarbeiterloyalität steht und fällt der Erfolg

Die sozio-kulturelle Nähe zum Westen wird immer wieder als einer der Standortvorteile Osteuropas hervorgehoben. Auch die ROI-Studie bestätigt, dass in den Ländern der ersten EU-Osterweiterung kulturelle Unterschiede nicht als besonderer Risikofaktor eingeschätzt werden. Das gilt zu weiten Teilen auch für die anderen EU-nahen Länder Osteuropas, in der sich eine zum Westen vergleichbare Ausbildung und ähnliche Führungsstile entwickelt haben.

Ergänzendes zum Thema
 
Ausgewählte Thesen der ROI Trendstudie Osteuropa 2020

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