22.02.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse
Für die Möglichkeit, im „Home Office“ zu arbeiten, würden sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer (52,8%) interessieren. Demgegenüber hätten nur 23,6% der Befragten angegeben, ein sehr großes beziehungsweise großes Interesse an einer Teilzeitarbeit zu haben.
Handlungsbedarf sieht Prof. Hellert auch beim Aspekt der alternsgerechten Arbeitsbedingungen: Der größte Anteil der Befragten (41,6%) bewerte die Möglichkeiten älterer Mitarbeiter im eigenen Unternehmen nur mit „geht so“. Nahezu ein Drittel (31,6%) beurteile diese Komponente sogar als schlecht beziehungsweise sehr schlecht.
Dabei würden die älteren Befragten die Arbeitsmerkmale altersgerechten Arbeitens in ihrem Unternehmen im Durchschnitt eher schlechter als jüngere Teilnehmer empfinden. „Vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels und dem damit verbundenen Ziel der Employability von Mitarbeitern muss dieser Entwicklung massiv entgegengewirkt werden“, sagt die Wissenschaftlerin.
Immerhin hätten fast drei Viertel der Befragten (71,5%) die Möglichkeit, die Arbeitszeit eigenverantwortlich zu gestalten. Auch die Reihenfolge der Arbeitsschritte könne die große Mehrheit (79,5%) völlig beziehungsweise eher selbstbestimmt festlegen.
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