Forschungscluster

Erster Spatenstich auf dem RWTH-Aachen-Campus

22.02.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Das zweite Teilprojekt umfasst am Westbahnhof ein circa 325000 m² großes Areal, das ungefähr 177000 m² Erbbaufläche enthalte und auf dem neben den Forschungsclustern ebenfalls weitere Infrastruktureinrichtungen wie ein Kongresszentrum errichtet werden sollen. Langfristig soll mit diesen beiden Erweiterungsflächen und der Entwicklung rund um das RWTH-Hauptgebäude am Templergraben in der Innenstadt ein zusammenhängender Campus entstehen, der auch die Wahrnehmbarkeit der RWTH Aachen stärke und sich zu einer der größten Forschungslandschaften Europas entwickle.

Forschungscluster werden schrittweise realisiert

Die einzelnen Forschungscluster werden laut RWTH mit Flächen von 18000 bis 73000 m² Bruttogrundfläche (BGF) ausgewiesen. Eine abschnittsweise Realisierung der Cluster und damit verbunden die abschnittsweise Vergabe der Erbbauflächen mit individuellen Laufzeiten sei möglich.

Als einer der ersten Neubauten des RWTH-Aachen-Campus werde ab 2010 das Zentrum für Bio-Medizintechnik in direkter Nachbarschaft zum Klinikum und zum Helmholtz-Institut entstehen. Hier würden Campus-Forschungspartner gemeinsam mit Start-Ups auf über 4000 m² moderne Büro- und Laboreinrichtungen finden.

Bis November 2009 konnten sich im Rahmen eines öffentlichen Teilnahmewettbewerbs Investoren um die weiteren Forschungscluster des Campus Melaten bewerben, heißt es. Fünf Investoren je Cluster seien für das nachfolgende Verhandlungsverfahren ausgewählt worden.

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