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1. Münchener Tag des Familienunternehmens

Familienunternehmen – eine nachwachsende Ressource in der Krise

27.04.2010 | Autor / Redakteur: Martin Sonneck / Jürgen Schreier

VBW-Präsident Randolf Rodenstock: „Familiengeführte Unternehmen haben viele Stärken. Dazu zählen Schnelligkeit, Bodenständigkeit, ein hohes Maß gesellschaftlichen Engagements, langfristiges Denken oder eine im wahrsten Sinne des Wortes familiäre Arbeitsatmosphäre.“ Bild: VBM

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Im Fazit seiner Keynote zum 1. Münchener Tag des Familienunternehmens machte Randolf Rodenstock, Präsident der VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, einmal mehr deutlich, dass die Familienunternehmen in unserem Lande sehr wohl zu einer nachwachsenden Ressource zählen. Mit dem Kongress, der sich mit den Stärken sowie den Sorgen und Nöten familiengeführter Unternehmen befasste, rückten diese Firmen wieder in den öffentlichen Fokus.

Der oftmals gestellte Frage, ob familiengeführten Unternehmen eher einer aussterbenden Spezies zuzurechnen seien, erteilte Rodenstock eine klare Absage. Zwar gäben jedes Jahr rund 100000 Unternehmen auf, doch gleichzeitig würden auch jedes Jahr bis zu 40000 Unternehmen mehr neu gründet – und es seien wohl überwiegend Familienunternehmen, die sich dahinter verbergen.

Familienunternehmen: Rückgrat der Wirtschaft

Die Bedeutung der Familienunternehmen als Rückgrat der Wirtschaft untermauert diese Betrachtung: Neun von zehn Betrieben in Deutschland sind Familienunternehmen, überwiegend die Hälfte der Arbeitnehmer sind in ihnen beschäftigt. Und etwa die Hälfte des Umsatzes der Betriebe wird von Familienunternehmen erwirtschaftet. Ganz zu schweigen von den sogenannten Hidden Champions, die vorwiegend im Bereich der inhabergeführten Unternehmen anzutreffen sind.

Familienunternehmer: Unternehmer zum Anfassen

Deutlich wurde, dass die wirkliche Bedeutung dieser Unternehmen weit über ökonomische Stellgrößen hinausgeht. „Familiengeführte Unternehmen haben viele Stärken. Dazu zählen Schnelligkeit, Bodenständigkeit, ein hohes Maß gesellschaftlichen Engagements, langfristiges Denken oder eine im wahrsten Sinne des Wortes familiäre Arbeitsatmosphäre“, führte Rodenstock aus.

Sie stehen zudem für eine ganze Reihe von immateriellen Werten. Hervorzuheben seien dabei die soziale Verantwortung, der Leistungswille sowie das Bekenntnis zum Eigentum. Unternehmerpersönlichkeiten zeichnen sich darüber hinaus dadurch aus, dass sie persönlich haften. Der VBW-Präsident sieht gerade hier den ehrbaren Kaufmann versinnbildlicht, der sich durch Ehrlichkeit und Tüchtigkeit auszeichnet und so das Unternehmerbild positiv prägt. „Der Familienunternehmer ist der klassische Unternehmer zum Anfassen“, machte Rodenstock den 150 Firmenvertretern deutlich.

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