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Produktionstechnik

Technologiemanagement lebensfähig gestalten

| Redakteur: Claudia Otto

"Wer alles unter Kontrolle hat, ist zu langsam", lautete eine der zehn Erkenntnisse aus dem diesjährigen Konsortial-Benchmarking. (Bild: Andrea Kusajda/pixelio.de)
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"Wer alles unter Kontrolle hat, ist zu langsam", lautete eine der zehn Erkenntnisse aus dem diesjährigen Konsortial-Benchmarking. (Bild: Andrea Kusajda/pixelio.de)

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Erfolgreiches Technologiemanagement ist gekennzeichnet durch eine ganzheitliche und unternehmensweit einheitliche Ausgestaltung. Ein Konsortial-Benchmarking hat die besten Ansätze unter den teilnehmenden Unternehmen ausgewählt und Erfolgsfaktoren für ein lebensfähiges Technologiemanagement abgeleitet.

Zum dritten Mal führte die Abteilung Technologiemanagement des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT gemeinsam mit einem Industriekonsortium das Konsortial-Benchmarking im Technologiemanagement durch. Das diesjährige Industriekonsortium bestand aus Fachexperten der Firmen Audi AG, Bayer Crop-Science AG, Robert Bosch GmbH, Ceram-Tec AG, Daimler AG, Giesecke & Devrient GmbH, Grünenthal GmbH, Henkel AG & Co. KGaA, Hirschvogel Umformtechnik GmbH, Miele & Cie. KG, Novartis Consumer Health – OTC und Vorwerk Elektrowerke GmbH & Co. KG.

Weltweit Unternehmen mittels schriftlicher Befragung analysiert

Ziel des Projekts war es, erfolgreiche Unternehmen im Technologiemanagement zu identifizieren, diese intensiv zu analysieren und aus den durchgeführten Unternehmensbesuchen erfolgreiche Vorgehensweisen zur Ausgestaltung des Technologiemanagements abzuleiten.

Dazu legte das Industriekonsortium zu Beginn des Projekts die Themenschwerpunkte fest. Im Vordergrund standen Fragen zur Technologiestrategie, -früherkennung, -planung, -bewertung sowie zur Organisation und dem Controlling des Technologiemanagements. Anhand dieser Fragestellungen wurden weltweit Unternehmen mittels einer schriftlichen Befragung analysiert. Mit den besten der etwa 300 Studienteilnehmer fanden anschließend Telefoninterviews statt.

Nach einem weiteren Selektionsschritt mündete der Auswahlprozess in einem Besuch der fünf erfolgreichsten Unternehmen im Technologiemanagement. Vor Ort bewertete das Konsortium zusammen mit dem Fraunhofer-IPT die Ansätze der fünf bis dato „Good-Practice“-Unternehmen in einem jeweils eintägigen Besuch und leitete die aktuell wichtigsten Erfolgsfaktoren im Technologiemanagement ab.

Technologiemanagement ist als lebensfähiges System auszugestalten

Am 16. Februar 2011 wurden bei der Abschlussveranstaltung die fünf Unternehmen mit den erfolgreichsten Ansätzen im Technologiemanagement offiziell zu den „Successful-Practice im Technologiemanagement 2010/2011“ gekürt. Dazu gehören die 3M Deutschland GmbH, Delphi Corporation, die Dräxlmaier Group, Nokia Siemens Networks AG und die Schott AG.

Angelehnt an das Sinnbild des menschlichen Körpers, kristallisierte sich die ganzheitliche Ausgestaltung des Technologiemanagements als Schwerpunkt des Benchmarkings heraus. Das Technologiemanagement ist als ein lebensfähiges System auszugestalten, das in seinen verschiedenen Ausprägungen zusammenpasst und in der Lage ist, innerhalb der strukturellen Rahmenbedingungen den Wertbeitrag von Technologien für das Unternehmen maßgeblich zu steigern.

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