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IKT-Outsourcing

Gute Ausschreibungspraxis beim Outsourcing von IKT-Leistungen

| Autor / Redakteur: Thomas Gebhardt / Claudia Otto

Storage lässt sich auf verschiedene Weise abrechnen. Experten empfehlen die Abrechnung nach belegtem Speicherplatz ab, also rein nach Verbrauch.
Storage lässt sich auf verschiedene Weise abrechnen. Experten empfehlen die Abrechnung nach belegtem Speicherplatz ab, also rein nach Verbrauch. (Bild: Oleksiy Mark - Fotolia.com)

Wer Rechenzentrum, IT-Infrastruktur oder Applikationsbetrieb auslagern will, strebt ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis an. Dabei sollte jedoch die Komplexität der Ausschreibung, die mit der Vielzahl der Aufgabenfelder steigt, die anvisierten Vorteile nicht schmälern.

Aktuell zeichnen sich Veränderungen im Vergabeverhalten ab. Dominierte bis vor Kurzem noch die Ansicht, dass beim Outsourcing ein möglichst großer, leistungsfähiger Dienstleister die komplette IT übernehmen sollte, so neigen jetzt immer mehr Unternehmen dazu, ihre IT an mehrere spezialisierte Anbieter auszulagern. Je nach Konstellation übernimmt bei diesem Multisourcing-Ansatz ein Dienstleister den Mailservice, ein anderer das SAP-Application Management, wiederum einer das Wide Area Network (WAN), weitere dann die IT-Infrastruktur und den Rechenzentrumsbetrieb.

Single- oder Multisourcing

Da etliche Unternehmen erfahren haben, dass kaum ein Anbieter alle IKT-Dienste erstklassig liefert, öffnen sie sich spezialisierten Dienstleistern, um von jedem das Beste zu beziehen. Prinzipiell nehmen sie dafür einen höheren Steuerungsaufwand zwar in Kauf, unterschätzen jedoch nicht selten die dafür anfallende Arbeit. Wer sich trotzdem dafür entscheidet – und dafür sprechen einige Überlegungen – sollte darum rechtzeitig auf spezialisierte Sourcing-Berater setzen. Denn schon der Singlesourcing-Ansatz, bei dem ein Anbieter die komplette IT übernimmt, erfordert einiges an Ausschreibungs- und Vergabe-Know-how, an Marktkenntnissen und personellen Ressourcen.

Wie sich beispielsweise ein suboptimales Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für ein Unternehmen auswirkt, zeigt folgendes Beispiel aus der Sourcingpraxis. So stiegen innerhalb eines Jahres die Outsourcing-Kosten eines großen Mittelständlers aus dem Maschinen- und Anlagenbau mit rund 12.000 Mitarbeitern um knapp 50 %. Parallel waren auch Service und Leistungen für die IT-Infrastruktur ungenügend.

Beispiel: Suboptimales Ausschreibungs- und Vergabeverfahren

Die Vorgeschichte: Nachdem die Leistungen an den Dienstleister ausgelagert waren, der die Transformation aber nach viel zu langer Zeit abgeschlossen hat, offenbarte schon die erste Monatsrechnung gemäß Vertrag eine signifikante Kostensteigerung. Der Mittelständler schlug Alarm und holte sich Sourcing-Experten ins Haus. Sie haben als erstes den Outsourcing-Vertrag geprüft. Dabei richtete sich der Fokus schnell auf den abgerechneten Speicherplatz (Storage).

Ergänzendes zum Thema
 
Was Sie beim Ausschreibungs- und Vergabeverfahren beachten sollten

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