19.08.2008 | Autor / Redakteur: Martin Sonneck / Jürgen Schreier

Was macht einen Top-Arbeitgeber letztlich aus? Arbeitgeberwettbewerbe wollen darauf eine Antwort geben. Für Unternehmen lässt sich damit nicht nur öffentlich punkten. Sie können anhand der Ergebnisse des Benchmarking auch das eigene Potenzial in Sachen Personalarbeit besser einschätzen und korrigieren.
„Für uns ist die Auszeichnung, zu Deutschlands besten Arbeitgebern zu zählen, ein wichtiges Signal an potenzielle Arbeitnehmer, dass EOS ausgesprochen attraktive Arbeitsplätze zu vergeben hat. So haben wir nach der Preisverleihung nicht nur eine sehr positive Resonanz in der Presse verbuchen können, sondern wurden auch direkt von Bewerbern auf die Auszeichnung angesprochen“, so Dr. Hans Langer, Gründer und CEO des Rapid-Manufacturing-Spezialisten EOS GmbH Electro Optical Systems, einem mittelständischen von Unternehmen, das nach eigenem Bekunden Weltmarktführer bei Lasersinteranlagen ist.
In diesem Jahr wurde das Unternehmen beim Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“, der von dem Great Place to Work Institute in Köln ausgerichtet wird, als einer der „100 besten Arbeitgeber“ ausgezeichnet. Unternehmen ab 50 Mitarbeiter können daran teilnehmen.
Die Bewertung erfolgt anhand eines Fragebogens, den die Mitarbeiter des Unternehmens anonym ausfüllen und der sich auf die fünf Werte Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist bezieht. Zudem wird das Management zur Unternehmenskultur befragt. Die Ergebnisse bilden für das Unternehmen einen wichtigen Baustein für die eigene Personalarbeit. „Die Teilnahme an den Beste-Arbeitgeber-Untersuchungen bietet Unternehmen die einzigartige Möglichkeit, ihre Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität zu vergleichen und zu überprüfen“, resümiert Frank Hauser, Studienleiter der Benchmarkstudie „Deutschlands beste Arbeitgeber“ von Great Place to Work.
Im Falle von EOS geht man damit auch ganz offensiv an die Öffentlichkeit: „Es ist uns seit jeher ein wichtiges Anliegen, dass wir unsere Unternehmenskultur, die in den vier Werten „Fair“, „Verantwortlich“, „Gemeinsam“ und „Exzellent“ wurzelt, bewusst auch nach außen kommunizieren, um damit hoch qualifizierte Mitarbeiter zu werben“, hebt Dr. Langer hervor. Ein Stück Öffentlichkeitsarbeit gibt es auch über die Medienpartner des Wettbewerbs, bislang wurde die Winnerliste in der Zeitschrift „Capital“ veröffentlicht, künftig wird dies das „Handelsblatt“ übernehmen.
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