Frauenförderung

Harting erhält den Wirtschaftspreis „Professionelle 2010“

16.02.2010 | Redakteur: Stéphane Itasse

Von links: Margrit Harting (Generalbevollmächtigte Gesellschafterin der Harting-Technologiegruppe), Staatssekretärin Dr. Christine Hawighorst, Dr. Maitha Salem Al-Shamsi (Staatsministerin der Vereinigten Arabischen Emirate) und Maresa Harting-Hertz (Vorstand Finanzen, Controlling, Steuern der Harting-Technologiegruppe). Bild: Harting

Für ihre Förderung von Frauen im Betrieb, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Bemühungen, das Interesse junger Menschen, vor allem Frauen, für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu wecken, ist die Harting KGaA mit dem Wirtschaftspreis der „Professionelle 2010“ ausgezeichnet worden, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Ehrung nahmen stellvertretend die Generalbevollmächtigte Gesellschafterin, Margrit Harting, und ihre Tochter Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen, Controlling, Steuern des Familienunternehmens, aus der Hand der Staatsministerin der Vereinigten Arabischen Emirate, Dr. Maitha Salem Al-Shamsi, entgegen. Die Programme der Harting KGaA zur Unterstützung von Frauen und ihre Aktivitäten, junge Menschen für eine technische Ausbildung zu interessieren, seien vorbildlich und verdienten höchstes Lob.

„Sie setzen Maßstäbe, machen Mut und sind Ansporn“, so die Ministerin in ihrer Rede bei der Preisverleihung im Rahmen der Tagung „Technik ist weiblich“ in der Fachhochschule Osnabrück. Den Festakt moderierte die TV-Journalistin und Buchautorin Bärbel Schäfer.

Frauen als Vorbilder gesucht

„Wir brauchen Persönlichkeiten, die Vorbilder sind“, hob die niedersächsische Staatssekretärin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, Dr. Christine Hawighorst, in ihrer Laudatio hervor. Dies erfüllten die Preisträgerinnen in außerordentlichem Maße.

Die Gesellschaft könne es sich künftig weniger denn je leisten, auf die Qualifikationen und Kompetenzen von Frauen zu verzichten, befand die Osnabrücker Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler. „Frauen in technischen Berufen sind eine Goldgrube. Und sie haben auch ein etwas feineres Gespür für das Maßhalten“, ergänzte sie mit Hinweis auf die Ursache und die (zumeist männlichen) Verantwortlichen der globalen Finanzkrise. Frauenförderung trage zudem zum gesellschaftlichen Frieden bei.

An dem zum zweiten Mal von der Fachhochschule und der Stadt Osnabrück ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligten sich zahlreiche Unternehmen und Einzelpersonen mit unterschiedlichen Projekten zur besonderen Unterstützung von Frauen in Beruf und betrieblichen Führungspositionen und der Stärkung des weiblichen Anteils in den sogenannten Mint-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Harting überzeugte die Jury mit dem Konzept der Personalentwicklung, Nachwuchsförderung, den Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Privatleben sowie der Kooperation mit Lehr- und Forschungseinrichtungen.

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