21.01.11 | Autor / Redakteur: Birgit Szillat / Claudia Otto

In den eigenen Reihen befinden sich oft exzellente Mitarbeiter, die durch gezielte Entwicklung Schlüsselstellen im Unternehmen einnehmen können. Qualifizierungsmaßnahmen für Ingenieure können allerdings nur dann richtig greifen, wenn gleichzeitig deren Vorgesetzte geschult werden.
Eine halbe Million Ingenieure braucht die deutsche Industrie in den nächsten 20 Jahren, um im weltweiten Verdrängungswettbewerb bestehen zu können, wie der VDI in einer aktuellen Statistik berichtet. Schon heute bleiben wichtige Stellen unbesetzt und neue Ingenieure sind nur schwer zu bekommen. Unternehmen scheuen daher kaum einen Aufwand, um neue Ingenieure zu rekrutieren, der Wettbewerb um geeignete Kandidaten wächst.
Dabei kann es auch anders gehen – denn der Blick auf den Bewerbermarkt lenkt vom Wesentlichen ab. In den eigenen Reihen sind oft exzellente Kräfte, die mit gezielter Mitarbeiterentwicklung Schlüsselstellen einnehmen können, in der Fach- wie in der Führungslaufbahn. Wie kann das in der Praxis aussehen?
Der Fachkräftemangel ist in Personal- wie Fachabteilungen ein großes Thema und steht weit oben im Bewusstsein. Deshalb werden in puncto Hochschulmarketing und Kooperation mit Hochschulen alle Register gezogen. Gleichzeitig wächst der Druck auf die vorhandenen Fachkräfte.
Die Arbeitslast gerade der erfahrenen Ingenieure wird immer höher, an dieser Stelle Entlastung zu schaffen wo immer möglich, ist ganz wesentlich. Recruiting und Personalentwicklung erkennen zwar den Bedarf, einzuschreiten und die Bindung ans Unternehmen zu fördern.


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