08.09.11 | Autor / Redakteur: Martin Sonneck / Stéphane Itasse

Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber rechnen für das neue Ausbildungsjahr, das am 1. September begonnen hat, mit einem Plus von 7% auf rund 13.100 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge. Für das Ausbildungsjahr 2012 wird nochmals ein Plus von 7,5% auf 14.100 Verträge erwartet.
Das geht aus der aktuellen Umfrage hervor, die Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Verbände Bayme und VBM, in München vorstellte. „Wir erwarten für das Ausbildungsjahr 2011 rund 13.100 abgeschlossene Ausbildungsverträge, das sind 850 Verträge mehr als im Vorjahr“, ließ Brossardt verlauten. Zwar stünden die endgültigen Zahlen der abgeschlossenen Verträge erst am Ende des Jahres fest, doch man bewege sich in der M+E-Branche wieder in Richtung des Rekordjahres 2008.
Die Umfrage bestätige aber auch, dass es immer schwieriger werde, freie Lehrstellen zu besetzen. Einem Viertel der M+E-Unternehmen gelinge dies nicht vollständig. Dabei sei zu knapp 70% der Mangel an geeigneten Bewerbern verantwortlich. Rund 19% der Unternehmen fänden gar keine Bewerber, was oft ein regionales Problem darstelle.
Erfreulich ist laut Brossardt die Übernahmesituation in der bayerischen M+E-Industrie: 92% der jungen Facharbeiter werden nach ihrer Lehre übernommen. Für 41% mündet dies in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, für 51% in ein befristetes. Nur 8% werden nicht übernommen.
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