08.02.12 | Redakteur: Jürgen Schreier
Sechs Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie starten das von den Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden Bayme und VBM auf zwei Jahre angelegte Modellprojekt „Demografie(me)“ zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit.
Sechs Betriebe der Metall- und Elektroindustrie starten das von den Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden Bayme und VBM auf zwei Jahre angelegte Modellprojekt „Demografie(me)“. Mit dem Vorhaben sollen Möglichkeiten und Maßnahmen zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit ausgelotet werden. Mir dabei sind folgende Unternehmen:
„Ziel des Modellprojektes ist es, auf Basis einer Ist- und Bedarfsanalyse für jedes einzelne Unternehmen notwendige individuelle Handlungsstrategien im Bereich der Gesundheits- und Verhaltensprävention zu erarbeiten, um Mitarbeiter länger im Betrieb halten zu können.
Zudem werden Maßnahmen entwickelt, die die Motivation von Mitarbeitern zu längeren Arbeitszeiten fördern sowie die Arbeitsorganisation und -gestaltung optimieren“, so Bayme-VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Dazu gehören von Bayme VBM entwickelte Angebote wie
Eine demografiefeste Personalpolitik ist unerlässlich. Die Unternehmen haben dies erkannt. Vor dem Hintergrund, dass 2030 jeder dritte Mensch in Bayern älter als 60 Jahre sein wird und in Bayern im Jahr 2015 ein Fachkräftemangel von rund 520.000 Arbeitskräfte droht, haben Bayme VBM und die
VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. das Fachkräftesicherungsprogramm „Wir für Bayern“ gestartet.
Brossardt: „Wir haben fünf Handlungsfelder definiert und diese mit gezielten Maßnahmen und Projekten unterlegt. Das Modellprojekt „demografie(me)“ gehört zum Handlungsfeld drei: Verlängerung der Lebensarbeitszeit.“
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 31763970)