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Software-Spitzencluster wird weiterhin gefördert

| Redakteur: Claudia Otto

Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen.
Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen. (Bild: Proalpha)

Die internationale Jury des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung empfiehlt die Freigabe für die zweite Förderphase des Software-Clusters, wie die Proalpha Software AG mitteilt. Damit können die Partner aus der Region um Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf die begonnenen Projekte fortsetzen.

In zahlreichen Projekten wird daran gearbeitet, die Grundlagen der Unternehmenssoftware der Zukunft zu schaffen und den deutschen Software-Cluster dauerhaft in der internationalen Spitzengruppe zu etablieren. Dem Strategieboard des Software-Clusters gehört auch Werner Ernst, technischer Vorstand der Proalpha Software AG aus Weilerbach, an.

Nach eingehender Prüfung nun grünes Licht

In der Jury-Sitzung in Berlin am 2. Juli 2012 unter Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Barner (Boehringer Ingelheim GmbH) wurden die Ergebnisse und Strukturen einer Prüfung unterzogen, die das Resultat der ersten zwei Jahre Förderung des Software-Clusters im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs der Bundesregierung sind.

Der Jury standen gleich drei prominente Vertreter des Software-Clusters Rede und Antwort: Clustersprecher Prof. Dr. Lutz Heuser, Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG, sowie Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI).

Jetzt teilte der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Software-Cluster-Geschäftsstelle mit, dass die nächste Förderphase des Software-Clusters freigegeben wird. Damit steht von den 40 Mio. Euro Gesamtförderung im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs nun auch das letzte Drittel zur Verfügung.

Fortschritte in der Grundlagenforschung und vieles mehr

Die Förderung im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs hat lazt Proalpha in den ersten zwei Jahren bereits zu einer Reihe von greifbaren Resultaten geführt. Durch die Zusammenarbeit von großen und kleinen Unternehmen sowie der Wissenschaft in der Region seien zahlreiche neue dauerhafte Kooperationen und Projekte entstanden, zudem wurden in der wissenschaftlichen Grundlagenforschung zur Unternehmenssoftware von morgen bedeutende Fortschritte erzielt, messbar in den Publikationen und Patentanmeldungen des Software-Clusters.

Für die Qualifikation von Fach- und Führungskräften wurde ein berufsbegleitender Zertifikatslehrgang „Emergente Software“ eingerichtet, ebenso kooperieren die Partner bei Zusatzzertifikaten in bestehenden Masterstudiengängen der Universitäten und beim Ausbau von Spitzenqualifikationen, wie beispielsweise in der IT-Sicherheit.

Internationale Beziehungen aufgebaut

Die Cluster-Akteure haben zudem ihre Ressourcen für das internationale Cluster-Marketing gebündelt, um eine gemeinsame Marke zu etablieren, die für deutsche Qualität im Bereich Unternehmenssoftware steht. Der Software-Cluster hat so etwa dauerhafte Beziehungen zu Partner-Clustern in Südafrika, Brasilien, Korea oder China etablieren können. Gleichzeitig wirkt der Software-Cluster in die Region hinein: Über 150 Firmen haben sich seit Anfang 2012 als „Partner im Software-Cluster“ registriert, wie es heißt.

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