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Industrie 4.0

DFKI und Wibu-Systems arbeiten an ganzheitlichem Sicherheitskonzept

| Redakteur: Christian Otto

Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems, stellt fest: „Industrie 4.0 funktioniert nur mit ganzheitlichen und nachhaltigen Sicherheitskonzepten."
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Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems, stellt fest: „Industrie 4.0 funktioniert nur mit ganzheitlichen und nachhaltigen Sicherheitskonzepten." (Bild: Wibu Systems AG)

Um ein ganzheitliches Sicherheitskonzept für die Schutzbedürfnisse industrieller Unternehmen zu entwickeln, haben das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Wibu-Systems eine Kooperation gestartet. Laut Wibu werden Schutzmechanismen für verschiedene Bedrohungen erforscht und Abwehrlösungen als Systemprototyp auf der Produktionslinie der Smart-Factory-KL des DFKI realisiert.

Auf diese Weise sollen industrielle Unternehmen intelligente Produktionstechnologien nach Industrie 4.0 auf sichere Weise nutzen können.

Im Rahmen des Projekts kümmert sich Wibu-Systems um die Anpassung und Erweiterung der Schutztechnologie Code-Meter, sodass als Schutzkomponente zusätzlich zu den CM-Dongles auch RFID-Tags dienen und die Autorisierung und Rechtezuweisung per Software erfolgen kann.

Schutzkonzept eignet sich zur Nachrüstung in bestehende Produktionssysteme

Das DFKI entwickelt ein ganzheitliches Sicherheitskonzept und bereitet die Produktionslinie zur Erprobung und Evaluierung der Sicherheitstechnologien vor. Das Schutzkonzept wird flexibel und nachrüstbar in bestehende Produktionssysteme sein und Angriffsversuche durch Manipulation, unerlaubter Aktivierung, Diebstahl von Know-how und unberechtigtem Einspielen neuer Programme abwehren, wie es heißt.

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI, betont die große Bedeutung des Themas: „Mit Industrie 4.0 hält das Internet der Dinge Einzug in die Fabriken. Um die Vorzüge der cyber-physischen Produktionssysteme ungestört nutzen zu können, muss Security by Design schon in der Planungsphase zentral berücksichtigt werden. Nur so können Sabotage und Wirtschaftsspionage ausgeschlossen werden.“

Kooperation bietet gute Aussichten für die Praxis

Oliver Winzenried, Vorstand und Mitgründer von Wibu-Systems, stellt fest: „Industrie 4.0 funktioniert nur mit ganzheitlichen und nachhaltigen Sicherheitskonzepten. Meines Erachtens muss die Frage nach Sicherheit in der modernen Produktion noch stärker im Bewusstsein der Hersteller verankert werden.“ Gerade die wachsende Vernetzung der einzelnen Maschinen locke Angreifer an, über Schwachstellen einzudringen und die Produktionsprozesse so zu stören, dass immense Schäden entstehen oder wichtiges Know-how in die falschen Hände komme. Die Kooperation mit dem DFKI und die Erprobung in der Smart-Factory-KL biete beste Erfolgsaussichten für praxistaugliche Lösungen.

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