Flurförderzeuge

Neuartige Schwerlasträder sind für hohe Geschwindigkeiten optimiert

 

09.02.2010 | Autor: Bernd Dolk

 

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Die immer höheren Endgeschwindigkeiten, die Flurförderzeuge und Regalbediengeräte erreichen, erfordern neue Wege bei der Konstruktion von Antriebs- und Lasträdern mit Vulkollan-Belag. Intensiv wird an der nächsten Generation dieser Räder gearbeitet.


Flurförderzeuge und Regalbediengeräte sind häufig mit Vulkollan-bereiften Rädern bestückt. Angesichts der wachsenden Anforderungen an das Material muss das hochwertige Elastomer jedoch ständig weiterentwickelt werden. Bild: Räder-Vogel
Flurförderzeuge und Regalbediengeräte sind häufig mit Vulkollan-bereiften Rädern bestückt. Angesichts der wachsenden Anforderungen an das Material muss das hochwertige Elastomer jedoch ständig weiterentwickelt werden. Bild: Räder-Vogel
Flurförderzeuge (FFZ) und Regalbediengeräte (RBG) sind häufig mit Vulkollan-bereiften Rädern ausgestattet. Bei immer schnelleren Endgeschwindigkeiten von mittlerweile über 14 km/h (FFZ), beziehungsweise 22 km/h (RBG), reicht auch die beste Vulkollan-Qualität nicht immer aus, um die Verfügbarkeit der Fahrzeuge im kontinuierlichen Dreischichtbetrieb sicherzustellen.

Damit aber auch dafür eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung angeboten werden kann, müssen nicht nur Radbeläge, sondern auch die Wechselwirkungen zwischen Radbelag und Kern betrachtet werden. Durch innovative Kerngeometrien, wie zum Beispiel die HSHL-Geometrie, lässt sich die Lebensdauer der Räder nachweislich verlängern.

Einbauraum setzt Überdimensionierung der Räder Grenzen

Aufgrund der hohen Belastungen hinsichtlich Traglast und Geschwindigkeit der FFZ und RBG kommt es zunehmend zu erhöhtem Verschleiß oder sogar frühzeitigem Totalausfall der Vulkollan-Räder. Diesem begegnen die meisten Anwender durch Überdimensionierung oder, falls dies aufgrund des immer enger werdenden Einbauraumes der Geräte und Anlagen nicht möglich ist, durch häufigeren Radwechsel. Betrachtet man dabei Verfügbarkeit und Life-Cycle-Costs, so ist eine Weiterentwicklung unumgänglich. Ein Ausweichen auf andere Radbelag-Werkstoffe kommt meistens nur bei Nischenanwendungen in Betracht.

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Um das Optimum an Lebensdauer und Performance zu erreichen, werden die Parameter Radbelagstärke und Felgengeometrie bereits in der ersten Entwicklungsphase durch FEM-Analysen validiert. Bild: Räder-Vogel
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Redakteur/Autor: Volker Unruh
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