Flurförderzeuge
Neuartige Schwerlasträder sind für hohe Geschwindigkeiten optimiert
09.02.2010 | Autor: Bernd Dolk
Die immer höheren Endgeschwindigkeiten, die Flurförderzeuge und Regalbediengeräte erreichen, erfordern neue Wege bei der Konstruktion von Antriebs- und Lasträdern mit Vulkollan-Belag. Intensiv wird an der nächsten Generation dieser Räder gearbeitet.
Damit aber auch dafür eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung angeboten werden kann, müssen nicht nur Radbeläge, sondern auch die Wechselwirkungen zwischen Radbelag und Kern betrachtet werden. Durch innovative Kerngeometrien, wie zum Beispiel die HSHL-Geometrie, lässt sich die Lebensdauer der Räder nachweislich verlängern.
Einbauraum setzt Überdimensionierung der Räder Grenzen
Aufgrund der hohen Belastungen hinsichtlich Traglast und Geschwindigkeit der FFZ und RBG kommt es zunehmend zu erhöhtem Verschleiß oder sogar frühzeitigem Totalausfall der Vulkollan-Räder. Diesem begegnen die meisten Anwender durch Überdimensionierung oder, falls dies aufgrund des immer enger werdenden Einbauraumes der Geräte und Anlagen nicht möglich ist, durch häufigeren Radwechsel. Betrachtet man dabei Verfügbarkeit und Life-Cycle-Costs, so ist eine Weiterentwicklung unumgänglich. Ein Ausweichen auf andere Radbelag-Werkstoffe kommt meistens nur bei Nischenanwendungen in Betracht.
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