Cube XX

Still sieht sich für die Zukunft gewappnet

05.05.2011 | Autor / Redakteur: Claudia Otto / Claudia Otto

Bert-Jan Knoef, Vorsitzender der Still-Geschäftsführung in Hamburg: „Egal ob Routenzug, Gabelstapler, Kommissionierer, Niederhubwagen, Hochhubwagen oder Doppelstockfahrzeug, der Cube XX vereint alle Funktionen in einem einzigen Gerät.“ Bild: Still

Welche Eigenschaften muss ein Flurförderzeug besitzen, um für die intralogistische Zukunft gewappnet zu sein? Mit dieser Frage hat sich das Unternehmen Still beschäftigt. Die Antwort liefert ein neues Konzeptfahrzeug auf dem Cemat-Messestand, wie Geschäftsführer Bert-Jan Knoef berichtet.

Auf welches Highlight können sich die Messebesucher an Ihrem Stand freuen?

Knoef: Die Hauptattraktion ist unser neues Konzeptfahrzeug, der Still Cube XX. Wir haben uns im Vorfeld der Messe viel mit den Herausforderungen beschäftigt, denen sich die Intralogistikbranche in Zukunft stellen muss. Dazu haben wir aus verschiedensten einschlägigen Studien acht Megatrends abgeleitet. Auf dieser Grundlage haben wir den Cube XX entwickelt.

Die Leitfrage bei der Entwicklung war: „Welche Eigenschaften muss ein Flurförderzeug besitzen, um zukunftsfähig zu sein?“ Der Cube XX bietet daher schon heute Antworten auf die intralogistischen Herausforderungen von morgen. Flexibilität und Individualität werden in der wirtschaftlichen On-Demand-Welt zum entscheidenden Schlüsselfaktor.

Genau hier trumpft der Cube XX groß auf: Er lässt sich zu sechs verschiedenen Flurförderzeugen transformieren. Egal ob Routenzug, Gabelstapler, Kommissionierer, Niederhubwagen, Hochhubwagen oder Doppelstockfahrzeug, er vereint alle Funktionen in einem einzigen Gerät. Durch die eingesetzte Lithium-Ionen-Technik ist er zudem sehr kompakt. Im Basiszustand könnte man ihn problemlos in einem Lagerregal parken.

Ein weiteres Highlight des Cube XX ist, dass er auch automatisiert betrieben werden kann. Für den manuellen Betrieb lässt sich sogar eine komplette Fahrerkabine ausfahren.

Das Schwerpunktthema der Messe lautet „Sustainability in Intralogistics“. Welchen Beitrag leistet ihr Unternehmen dazu?

Knoef: Die moderne Intralogistik fordert heutzutage nicht mehr nur schneller, höher, weiter, sondern auch ökologische und ökonomische Effizienz. Als führender Anbieter für die intelligente Steuerung von Intralogistik ist dieses Prinzip bei Still schon seit jeher Teil der Unternehmensphilosophie.

Bereits 2008 haben wir auf der Cemat den Blue-Q vorgestellt. Blue-Q = IQ. Der intelligente Autopilot für Wirtschaftlichkeit und Umweltverantwortung ist mittlerweile Standard auf all unseren Flurförderzeugen. Grundgedanke ist, durch Technik und technischen Fortschritt die Effizienz zu steigern und die Umwelt zu schonen.

Ein weiteres Beispiel dafür ist der Still RX 70 Hybrid. Dabei handelt es sich um den weltweit ersten Serienstapler mit Hybridtechnik, den wir hier der Öffentlichkeit präsentieren. Mithilfe von Ultracaps (Doppelschichtkondensatoren) speichert der Stapler die beim Bremsen entstehende elektrische Energie.

Das bringt eine Verbrauchsersparnis von bis zu 15% im Vergleich zu seinem nicht-Hybrid-Pendant. Mit der Hybridtechnik gehen wir den Weg der Nachhaltigkeit nun konsequent weiter.

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