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Flurförderzeuge

200 Teilnehmer trafen sich zur Jubiläums-Staplertagung in Hamburg

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Zahlreich erschienen Teilnehmer aus unterschiedlichen Unternehmen.
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Zahlreich erschienen Teilnehmer aus unterschiedlichen Unternehmen. (Bild: HSU)

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Zum 10. Mal traf sich die Logistikelite zur Fachtagung über Stapler. Zum wiederholten Male kooperierten die Helmut-Schmidt-Universität, Still, Linde und Jungheinrich. Experten aus verschiedenen Unternehmen referierten vor rund 200 Teilnehmern in verschiedenen Sequenzen zu Forschungs- und Entwicklungsthemen der Branche.

Bestandteil der Staplertagung war auch dieses Mal wieder eine Fachausstellung, auf der bekannte Hersteller ihre Produkte der Öffentlichkeit präsentierten. Darunter waren im Außenbereich erstmalig auch sieben Großgeräte für das interessierte Fachpublikum zu besichtigen. Aufgrund des guten Wetters konnten 16 Aussteller ihre Exponate nicht nur im Foyer sondern auch im Außenbereich präsentieren. Die erstmals eingerichtete HST-Lounge stand für Pausendiskussionen zusätzlich zur Verfügung.

Prof. Bruns vom gastgebenden Lehrstuhl für Maschinenelemente und Technische Logistik (MTL) zeigte in seiner Eröffnungsrede einen Film-Zusammenschnitt aus 20 Jahren Hamburger Staplertagung. Der ein- oder andere langjährige „Stammgast“ der Tagung mag sich dabei auch wiedererkannt haben. Das Publikum amüsierte sich dabei über die in den 90er Jahren geltende Frisuren- und Anzugmode, denn die erste Hamburger Staplertagung fand bereits 1996 statt.

Christophe Lautray, CSO bei Linde Material Handling GmbH, konnte aus Krankheitsgründen seinen Vortrag „Megatrends und ihr Einfluss auf die Logistik“ selbst nicht halten. Harald Will, ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung bei Linde, sprang ein und zeigte sehr eindrucksvoll die zukünftigen globalen Herausforderungen auf Mensch und Umwelt, und welche Einflüsse diese auf logistische Systeme haben werden.

Assistenzsystem bringt den Bediener auf die richtige Fährte

Björn Walter von Linde Material Handling GmbH machte in seinem Vortrag „Linde Safety Pilot“ in der Session „Assistentensysteme / Automatisierung“ deutlich, welche praktischen Probleme bei der Bedienung von Staplern auftreten können und stellte ein neuartiges Assistenzsystem vor, welches dem Fahrer hilft die richtigen Betriebsparameter für die sichere Bedienung seines Fahrzeug zu finden. Volker Vieleck von der Still GmbH zeigte in seinem Vortrag „Autonome Flurförderzeuge der Zukunft“ welche operativen Betriebsvorteile bereits heute dynamisch geplante Fahrwege bei Fluförderzeugen haben können. Prof.

Jan Scholten, Geschäftsführer der IBAF GmbH zeigte dem Auditorium die methodischen Ansätze in der Akustikforschung zur Identifikation von Schallimmissionsquellen zur Lärmreduzierung von Maschinen. Dr. Stephan Ulrich vom MTL referierte in seinem Vortrag „Theoretische, simulative und experimentelle Untersuchung des Nachlaufverhaltens von Schleppzügen“ über das Problem der Spuruntreue bei geschleppten Anhängern und stellte ein neuartiges Lenkkonzept vor. Es wurde zudem ein eigener Prototyp von Fahrzeug aufgebaut, der in der darauf folgenden Mittagspause auf der institutseigenen Testfläche besichtigt werden konnte.

In der Session „Antriebe/Energiespeicher“ berichtete Kai Hesse von Toyota Material Handling GmbH in seinem Vortrag „Toyota Li-Ionen – neue Maßstäbe setzen“ über die praktischen Vorteile von Lithium-Ionen Batterien gegenüber der konventionellen Blei-Säure-Variante am Beispiel von Niederhubkommissionieren.

Automatisierung als ressourceneffiziente Schlüsselmethodik

Vor dem Hintergrund der im Eröffnungsreferat skizzierten Zukunftsszenarien liegt in der Automatisierung eine Schlüsselmethodik zum ressourceneffizienteren Einsatz von logistischen Systemen. Einen praktischen Eindruck davon konnten sich die Teilnehmer der Tagung während der Mittagspause machen. So wurde diese nicht nur für den fachlichen Austausch genutzt: Das MTL, Still und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigten im hauseigenen Laborbereich einen Ausschnitt aus aktuellen Forschungsarbeiten. So wurden zwei neuartige Routenzugkonzepte, der erweiterte Reifenprüfstand, der gestengesteuerte Elektrohubwagen „FiFi“ sowie ein bio-inspirierter Universalgreifer für die Kommissionierung gezeigt.

Die 11. Hamburger Staplertagung ist wieder an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg geplant. Informationen dazu finden Sie ab Mitte 2015 hier.

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