03.09.2010 | Redakteur: Volker Unruh

Durch die Investition in ein hoch automatisiertes Kompaktlager von Stopa hat die Doll Fahrzeugbau AG die Prozesse ihres neuen thermischen Schneidzentrums von Nachschub- und Einlagerungsstrategien entkoppelt und zugleich die Transport-, Wege- und Nebenzeiten minimiert.
Weitere Vorzüge des Kompaktlagers Stopacompact sieht Hersteller Stopa in mehr Arbeitssicherheit, in einer schonenderen Materialhandhabung und in einem höheren Flächennutzungsgrad.
Die Oppenauer Doll Fahrzeugbau AG, die Fahrzeuge für außergewöhnliche Frachtaufgaben mit überdimensionalen Teilen in schwierigen Einsatzgebieten baut, kann seit der Installation des neuen Lagersystems in der Produktion auf Gabelstapler verzichten.
Ferner muss der Betreiber das Material nicht sandstrahlen, bevor er es verarbeitet, weil es im rund 9,4 m hohen, 18 m langen und 5,5 m breiten Lager keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Alles in allem bildet das Lager laut Stopa also eine gute Basis für Produktivitätssteigerungen.
Zum Stopacompact-Lager hat die Stopa Anlagenbau GmbH & Co. KG aus Achern-Gamshurst auch zwei Schnittstellen mitgeliefert, eine mechanische zwischen der Auslagerstation und dem Kranportal des Schneidzentrums sowie eine für den Signalaustausch auf SPS-Ebene, über die das Lagerverwaltungssystem mit der Produktionssteuerung kommuniziert und an das ERP-System angebunden ist.
Gesteuert wird das Lager durch einen Industrie-PC mit integriertem Prozessor. Die Anlagensteuerung kommuniziert mit dem Stopa-Lagerverwaltungsrechner, der die Bestände und Blechdaten verwaltet und aufgrund einer permanenten Inventur einen raschen Bestandsüberblick erlaubt.
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