16.03.2010 | Redakteur: Bernd Maienschein

Eine in die Fördertechnik integrierte Kontrollwaage in Verbindung mit einem Barcode-Scanner überwacht seit kurzem die Einlagerung von Dreh- und Frästeilen bei der Sundwiger Drehtechnik. Entwickelt wurde das System von der de Man GmbH, einem Spezialist für Industrie-Automation in Borgholzhausen.
Die Sundwiger Drehtechnik setzt seit 1942 nach eigener Darstellung Maßstäbe bei der Herstellung von Präzisionsteilen in der Dreh- und Frästechnik. Die aus verschiedenen Werkstoffen gefertigten Teile finden sich in den Produkten namhafter Hersteller unter anderem aus den Branchen Sanitärindustrie, Heizungs- und Klimatechnik, Automotive, Medizintechnik oder Maschinen- und Anlagenbau, wie beispielsweise ABB und Grohe.
In dem bestehenden Lager aus dem Jahr 1996 werden Drehteile in Kisten bis zu einem Gesamtgewicht von 60 kg eingelagert. Das Lager verfügt über drei Einlagerplätze, die Ware wird über eine zentrale Förderstrecke den Lagerplätzen zugeführt. In der Vergangenheit häuften sich Fehler bei der Einlagerung, beispielsweise durch die Auswahl eines falschen Artikels, was zu fehlerhaften Lagerbeständen führte.
De Man installierte eine Kontrollwaage der Firma Mettler Toledo, die in die zentrale Förderstrecke integriert ist. Alle an den drei Einlagerplätzen aufgegebenen Tablare laufen automatisch über die Waage, wo sie sowohl gewogen als auch gescannt werden. Automatisch wird nun in der Datenbank nachgeschlagen, welcher Artikel sich auf diesem Tablar befinden müsste, wie viel dieser Artikel wiegt und welche Anzahl vorhanden sein müsste.
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