13.06.2008 | Redakteur: Jürgen Schreier

Von den zahlreichen softwaregestützte Organisationslösungen vereinfachen nur wenige den Arbeitstag - darunter eine des Ravensburger Softwarehauses Kumasoft, die nicht allein im CRM-Umfeld angesiedelt ist. BRM „Business Relationship Management“ verbindet CRM-, Informations- und Kommunikationssoftware miteinander.
Mittlerweile soll das normal sein: Wer gleichzeitig zehn Aufgaben bewältigen kann und beliebig zwischen ihnen hin- und herwechselt, gilt als belastbar und erfolgreich. Für die Betroffenen ist es eher ein Fluch. Kaum hat man mit einer Aufgabe begonnen, wird sie unterbrochen, weil aktuelle E-Mails zu beantworten sind, das Handy klingelt, ein Kollege hereinkommt. Gerade einmal elf Minuten bleibt der durchschnittliche Büroarbeiter bei seinem Thema, dann muss er umschalten. In den USA ist solches Arbeiten im Staccato-Stil bereits Gegenstand einer wissenschaftlichen Disziplin: Interruption Science, Unterbrechungswissenschaft. Die New Yorker Beratungsfirma für Informationsmanagement Basex fand heraus, dass es die amerikanische Wirtschaft jährlich 588 Mrd. Dollar kostet.
Ablenkung, Unterbrechung, Zerfaserung des Arbeitstages durch immer neue Events – das scheint auch hierzulande ein unabänderliches Übel zu sein, und es hängt immer mit Technik zusammen, mit neuen Medien, die eigentlich keine andere Aufgabe hätten als unsere Arbeit zu erleichtern und einfacher zu machen. Es scheint im Gegenteil so zu sein, dass wir immer mehr zu „Bedienern“ der Programme verkümmern. Perverse Situation: Führungskräfte beauftragen externe Berater, die sich gegen Honorar mit den eigentlichen Problemen der Firma auseinander setzen.
Es gibt zahlreiche softwaregestützte Organisationsanwendungen. Wenige davon vereinfachen den Arbeitstag. Eine lohnt sich der näheren Betrachtung, weil sie nicht allein im CRM-Umfeld angesiedelt ist, sondern einen etwas umfassenderen Anspruch erhebt. „BRM Business Relationship Management“ des Ravensburger Softwarehauses Kumasoft, das CRM-, Informations- und Kommunikationslösungen miteinander verbindet.
In einem mittelständischen Unternehmen braucht man eigentlich zwei Arten von Software: eine ERP-Software zur Organisation von Geschäftsprozessen und logistischen Vorgängen, an deren Ende eine Rechnung das Haus verlässt. Und dann gibt es diesen offenbar kaum einzudämmenden Informationsfluss, der aus Gesprächsprotokollen, E-Mails, SMS, Telefonaten und Dokumenten besteht. Es geht darum, diesen Fluss in vernünftige Bahnen zu lenken.
In der Regel finden sich Adress-Teilmengen im ERP-System, andere Adress-Systeme findet man im Vertrieb oder in der Marketingabteilung. Dann gibt es die Adressen, die in den persönlichen Kontakten der User angelegt sind. Bis zu zehn Adressbestände, gepflegt oder nicht gepflegt, sind auf alle Abteilungen verteilt.
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