Salomon Automation

Lagerverwaltungssystem erhöht Warenverfügbarkeit

30.04.2009 | Redakteur: Claudia Otto

Das Verwaltungssystem Wamas von Salomon Automation optimiert die Lagerhaltung auf einer Fläche von rund 15000 m² bei der Josef Maier GmbH. Bild: Salomon Automation

Die Josef Mäser GmbH, ein Glas- und Porzellanveredler in Österreich, hat die zur SSI-Schäfer-Gruppe gehörende Salomon Automation beauftragt das Lagerverwaltungssystem Wamas mit Online-Kommissionierung und Anbindung an das Host-System im Unternehmen einzuführen.

Ausgangssituation war ein manuelles Lager mit Buchungssystem, in dem alle Lagerbewegungen per Hand rückerfasst wurden. Das Salomon-Team sollte fehlerhafte Auslieferungen und somit Kundenretouren minimieren sowie eine genaue elektronische Onlineerfassung und -kontrolle aller Lagerbewegungen ermöglichen.

Auf einer Lagerfläche von rund 15000 m² wurden im Februar 2009 zwei Hallen für Kommissionier- und Reservelager, ein geschlossenes, manuell befahrbares Kleinteilelager sowie zwei getrennte Bereiche eines manuellen Hochregallagers in Betrieb genommen. So werde heute in jeweils drei Wareneingangsbereichen, Kommissionierplätzen und Packstationen Glas und Geschirr parallel kommissioniert, verpackt, ausgezeichnet und über eine Verladekontrolle versandt. Die Steuerung sowie Kommissionierung ist den Angaben zufolge dabei funkgesteuert und erbringt eine Pickleistung von insgesamt rund 230 Auftragszeilen pro Stunde.

Zusätzlich zum normalen Warenfluss bestückt das System zwei Produktionen, deren gefertigte Ware mittels avisierten Transporteinheiten im „Cross-Docking 1-Verfahren“ von der Übernahme direkt zur Auslieferung an den Kunden bereitgestellt wird.

Neue Aufgaben in das System integriert

Erstmalig im Rahmen von Wamas hat Salomon Automation laut eigenen Angaben eingesetzt:

  • Dynamische Kommissionierung für C-Dreher ohne feste Menge im manuellen Kommissionierbereich mit bedarfsgesteuertem Staplernachschub.
  • Aktionskommissionierung mit parallelen Kommissionierplätzen für Aktions- und Normalware und dahinterliegenden Prozessen.

Ein Highlight dieses Projektes sei auch die Tatsache, dass viele der insgesamt 4300 Artikel nicht nur das Lager der Josef Mäser GmbH, sondern auch jenes einiger ihrer Kunden mittels des Lagerverwaltungssystems durchlaufen.

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