19.09.2008 | Redakteur: Stéphane Itasse

Siemens hat von der US-amerikanischen Greenhut Construction Co. einen Auftrag über mehr als 5 Mio. Euro für die Konzeption und die Errichtung eines neuen Inline-Gepäckdurchleuchtungssystems erhalten. Das Gepäcksystem ist für den Regionalflughafen Pensacola an der US-Golfküste bestimmt, wie Siemens am Freitag mitteilt.
Das Projekt wird gemäß der vorgegebenen Entwurfsrichtlinien der Transportation Security Administration (TSA) umgesetzt, die die TSA für alle neuen Gepäckdurchleuchtungsysteme festgelegt hat, heißt es weiter. Siemens liefere eine 438 m lange Gepäckförderanlage, elf patentierte Hochgeschwindigkeitsausschleuser und ein Gepäckdurchleuchtungssystem bestehend aus vier Geräten und vier Vertikalsortierern.
Der deutsche Anbieter tausche darüber hinaus bestehende Gepäckfördersysteme durch acht Piers für die Gepäcksortierung nach Fluglinien und drei Gepäckrundläufe aus. Bei dem neuen System werde das am Schalter aufgegebene Gepäck in einem durchgängigen Prozess durch das Sicherheitsdurchleuchtungssystem über die Gepäckpiers zu den wartenden Flugzeugen geleitet.
Der Regionalflughafen von Pensacola Gulf Coast ist der Flughafen zwischen New Orleans und Jacksonville, der die höchste Wachstumsrate aufweist. Im Jahr 2007 wurden mehr als 1,6 Millionen Fluggäste abgefertigt, das Fluggastaufkommen ist seit 2001 um über 40% gestiegen.
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