Igus

Produktionsflächen um über 50% erweitert

23.04.2008 | Redakteur: Rüdiger Kroh

Frank Blase, Geschäftsführer der Igus GmbH: „Wir haben in den vergangenen vier Jahren unseren Umsatz verdoppelt.“ Bild: Kroh

„Das vergangene Jahr war für Igus nichts Besonderes, wir hatten nur einen Zuwachs von 16,5%“, verkündete Geschäftsführer Frank Blase auf der Pressekonferenz im Rahmen der Hannover-Messe 2008 rheinisch bescheiden. Der konsolidierte Gruppenumsatz belief sich 2007 damit auf 276 Mio. Euro, im Vergleich zu 240 Mio. im Vorjahr.

„In vier Jahren hat Igus somit seinen Umsatz verdoppelt – und das komplett aus eigener Kraft“, hob Blase hervor. Ein Ende ist nicht in Sicht: „In den ersten vier Monaten 2008 hat das Wachstumstempo nochmals zugenommen“, zeigte sich der Igus-Chef von der Auftragslage sogar etwas überrascht. Als Konsequenz auf die positive Entwicklung sind die Kölner jetzt dabei, kräftig zu bauen. Derzeit fertigt, testet und forscht man auf einer Fläche von 20 000 m2.

Neue Produktionsflächen im Herbst fertig

Im November 2007 starteten die Bauarbeiten für die neuen Produktionsflächen. „Die Fabrik wird um über 50% erweitert“, so Blase, „und auf den ersten Flächen werden wir im Herbst dieses Jahres bereits produzieren.“ Parallel seien große Hallen auf dem benachbarten Grundstück angemietet und bereits in Betrieb genommen worden.

Auf der Hannover-Messe stellt Igus für das schnelle Positionieren kleiner Lasten bis 15 kg eine schmierfreie Zahnriemenachse speziell für den Low-Cost-Bereich vor. Die Lineareinheit Drylin ZLW-0630 Basic sei eine schnelle Alternative zu Spindelverstellung oder Pneumatikzylinder. Sie kommt bei 500 mm Hub auf ein Gewicht von nur 800 g.

Low-Cost-Lineareinheit mit frei wählbarer Hublänge

Die Hublänge ist frei wählbar bis maximal 1000 mm. Das Führungsprofil und die Schlittenplatte sind aus beschichtetem Aluminium. Ihre geringen Eigenmassen sorgen für eine geringe Massenträgheit. Die Gehäuse an den Enden der Achse sind aus schlagfestem Spezialkunststoff.

Für Offshore-Anwendungen auf Ölbohrinseln hat Igus die bislang größte Kunststoff-Energiekette der Welt entwickelt. Die E4.350 ist verschleißfest und wartungsfrei sowie seewasser- und mineralölbeständig, so das Unternehmen. Die Materialien – korrosionsfreie Hochleistungskunststoffe – machen sie leichter und kostengünstiger als vergleichbare Edelstahl-Varianten. Die Energiekette hat eine Innenhöhe von 350 mm und eine variable Innenbreite von 200 mm bis 1 m für befüllbaren Innenraum.

Igus GmbH, Halle 17, Stand J14

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