Corporate Social Responsibility
Wie erfolgreiche Unternehmen noch erfolgreicher werden
27.05.2008 | Autor / Redakteur: Glenny Holdhof / Jürgen Schreier
Die Teilnahme von Edur an der Initiative des VDMA setzte einen radikalen Umdenkprozess in Gang, der noch nicht abgeschlossen ist. Die Frage, was wir tun können beziehungsweise müssen, um für unsere Mitarbeiter als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und für neue Mitarbeiter und Auszubildende nach außen attraktiv zu werden, wurde schnell zu einem wichtigen Thema.
Zunächst wurden Maßnahmen ins Leben gerufen, die sich an unseren vorhandenen Mitarbeiterstamm richteten, die also eine überwiegend unternehmensinterne Wirkung haben, soweit sie nicht im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit nach außen kommuniziert wurden:
- mittelfristige Personalentwicklungsplanung,
- Institutionalisierung von Mitarbeitergesprächen,
- regelmäßige Sitzungen im Führungskreis,
- Weiterbildungsmaßnahmen von Mitarbeitern und Führungskräften,
- Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum Beispiel durch individuelle Arbeitszeit- oder Pausenregelungen und vieles mehr,
- Integration von Mitarbeitern in Elternzeit- und Rückkehrprogramme,
- Stärkung des Wir-Gefühls durch Identifikation mit den Unternehmenszielen, Förderung einer abteilungs-übergreifenden Kommunikationskultur (einheitliche Arbeitskleidung, T-Shirts als Geburtstagsgeschenke für Mitarbeiter), Förderung von Betriebssportinitiativen wie Laufen, Segeln, Beach-Volleyball.
Hinzu kommen Initiativen, die eine externe Wirkung entfalten:
- Praktika für Schüler und Studenten,
- Girls‘ Day,
- sozialer Tag,
- Schule – Wirtschaft (geplant für 2008/09),
- Hochschule – Wirtschaft (zum Beispiel Projekte wie Think-Ing. zur Förderung des Ingenieurnachwuchses in Deutschland und die Entwicklung eines Segelflugzeuges in Zusammenarbeit mit einem Gymnasium und einer Fachhochschule),
- Kultursponsoring (zum Beispiel Barockgarten, Schleswig-Holstein-Musik-Festival),
- Sportsponsoring (Schüler-Segeln Schleswig-Holstein).
Immer wichtiger wird auch der Bereich Umwelt:
- energieeffiziente Prozesse (zum Beispiel Nutzung der Maschinenabwärme zur Warmwasserbereitung),
- energieeffiziente Produkte (mit einer Energieeinsparung bis 70 %; dafür erhielten wir den Umweltpreis 2005),
- nachhaltige Anwendungen (zum Beispiel Biokraftstoffanlagen, Rohöl-Wassertrennung Offshore/Onshore, Metallrestgewinnung und anderes mehr).
Nur mit entsprechend fachlich hoch qualifizierten Mitarbeitern sind ein Überleben des Unternehmens und eine erfolgreiche Entwicklung möglich. Indem wir wettbewerbsfähige Arbeitsplätze zur Verfügung stellen können, tragen wir unseren Teil der gesellschaftlichen Verantwortung. Auch dafür haben wir den Mittelstandspreis 2007 der Oskar-Patzelt-Stiftung bekommen.
Dr. Glenny Holdhof ist Geschäftsführerin der Edur-Pumpenfabrik in Kiel.
Unternehmenskommunikation und gesellschaftliche Verantwortung
Unternehmenskommunikation und gesellschaftliche Verantwortung
Artikelfiles und Artikellinks
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter
www.mycontentfactory.de (ID: 254162)