Kunststoff- und Gummimaschinen

VDMA-Fachverband verdoppelt Umsatzprognose für 2007

26.10.2007 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Düsseldorf (jk) – Der VDMA hat die Umsatzprognose für dieses Jahr bei Kunststoff- und Gummimaschinen von 3,5 auf 7% erhöht. Anlass dazu gibt ein Plus von 12% beim Auftrageingang in der ersten Hälfte 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Nach dieser Prognose, die Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen bereits zu Beginn der K 2007 bekannt geben hat, kann die weltweit größte Kunststoffmesse in Düsseldorf für die deutschen Maschinenbauer nur erfolgreich verlaufen.

Weltweit wird in Kunststoff- und Gummimaschinen investiert: In Deutschland stieg im ersten Halbjahr das Bestellvolumen um 23% und ist laut Kühmann „endlich wieder“ ans Niveau des Jahres 2000 herangekommen. Im Ausland lag der Anstieg bei 9%. Dort zeigte er insbesondere in den Sommermonaten steil „nach oben“. Das sei im Frühjahr, sagte der Geschäftsführer, „so nicht absehbar“ gewesen.

Mittel- und Osteuropa als Absatzmarkt immer wichtiger

Im Ausland bleibt die USA weiterhin der wichtigste Abnehmer, gefolgt von China (Platz zwei) sowie Russland (Platz 3(, wo mindestens 50% mehr Maschinen abgesetzt wurden. Kräftige Zuwächse gab es auch bei den Lieferungen nach Mexiko und Brasilien, die auf Platz 6 und 7 - hinter Italien und Frankreich - folgen.

Die wichtigen Märkte in Osteuropa, Polen und Tschechien, belegen die Plätze 8 und 15. In der Türkei (Platz 13) wurde ein Plus von 14,1 Prozent verzeichnet. Unter den TOP-20-Absatzmärkten sind auch die Ölförderländer Iran (17) und Saudi-Arabien (18) zu finden, die Vereinigten Arabischen Emirate folgen auf Platz 21.

Zweistellige Absatzsteigerung im In- und Ausland

Insgesamt stieg das Ausfuhrvolumen von Januar bis Juni um über 13%. Auch der Inlandsabsatz hat zweistellig zugelegt. Daraus resultiert ein Umsatzzuwachs von 11% für die erste Jahreshälfte. „Das Geschäftsklima im Fachzweig ist weiterhin positiv und zuletzt sogar wieder leicht angestiegen“, stellte Kühmann fest. „Die aktuelle Situation wird durchweg sehr positiv beurteilt.“

Im Juli hat sich die positive Bestellsituation fortgesetzt und die Zuwachsraten weiter nach oben getrieben. „Die Kapazitätsauslastung in den Unternehmen ist sehr hoch. Die Auftragsbestände und der Bestell-Schub aus den Sommermonaten sichert die Auslastung in den Unternehmen für die verbleibenden Monate 2007 und bis ins kommende Jahr hinein“, so der Geschäftsführer.

Weiter Verbesserungen kaum noch vorstellbar

Im Juli hat sich die positive Bestellsituation fortgesetzt und die Zuwachsraten weiter nach oben getrieben. „Die Kapazitätsauslastung in den Unternehmen ist sehr hoch. Die Auftragsbestände und der Bestell-Schub aus den Sommermonaten sichert die Auslastung in den Unternehmen für die verbleibenden Monate 2007 und bis ins kommende Jahr hinein“, so der Geschäftsführer.

Längerfristige Erwartungen werden laut Kühmann „etwas gedämpfter“ eingeschäft. Weitere Verbesserungen auf diesem hohen Niveau seien schwer vorstellbar.

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