Verpackungsindustrie

Optimistisch trotz gestiegener Rohstoffkosten

24.04.2008 | Redakteur: Ulrike Gloger

Werkstoffanteile am Verpackungsmarkt 2007, bezogen auf den Produktionswert von 30,3 Mrd. Euro. Quelle: GADV

Düsseldorf (ug) – Die Produktion von Packmitteln hat sich 2007 positiv entwickelt, meldet der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungsmittelhersteller (GADV). Insgesamt wurden 18,8 Mio. t Packmittel hergestellt. Zum Vorjahr stiegen die Produktionsmengen damit um gut 5%. Der Produktionswert legte im Vergleich zum Jahr 2006 um knapp 10% zu und lag damit bei 30,3 Mrd. Euro.

Bezogen auf den Produktionswert, konnten sowohl Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton als auch Verpackungen aus Metall (Aluminium und Stahl) mit rund 11% den höchsten Zuwachs verzeichnen. Die Kunststoffverpackungen erreichten ein deutliches Plus von 9%. Auch die Hersteller von Glasverpackungen konnten sich über einen Antstieg des Produktionswertes um 6,8% freuen.

Getrübt wurde die positive Produktions- und Umsatzentwicklung durch einen deutlichen Anstieg der Rohstoff-, Energie- und Transportpreise, der sich auch in absehbarer Zeit fortsetzen werde, so der GADV. Die Verpackungsindustrie sehe sich einem großen Kostendruck ausgesetzt, der von der Branche nicht mehr allein getragen werden könne. Trotz dieser Entwicklung rechnet der GADV auch für das laufende Jahr mit weiterhin wachsenden Produktionen und blickt optimistisch in die Zukunft.

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