10.10.2011 | Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die Innovation aus dem Hause Ohrmann vereint in dem Quick-Melt-Verfahren die Vorteile sowohl aus der Tankanlage als auch aus dem Extruder. Das Niederdruck-Vergussverfahren besitze kurze Aufheizzeiten ohne die Verwendung von Tankanlagen und beheizten Schläuchen.
Im Wesentlichen setzt es sich zusammen aus einer Materialzuführung, der Herstellung der Schmelze in einer Kleinmengenkammer und der Ausbringung in das Werkzeug über Zahnradpumpe und Düse. Als wesentliche Vorzüge nennt der Hersteller eine geringe Aufschmelzmenge, die deutliche Reduzierung der Vercrackungsgefahr durch Verarbeitung von produktionsoptimierten Kleinmengen und rieselfähigem Granulat im Materialvorratsbereich.
Zudem sollen die Energiekosten durch einen kleinen Heizbereich gering gehalten werden und der Vergussmaterialweg wurde mit geringsten Toträumen optimiert. Die Anlage könne mit einem Einzel-, Schiebe- oder Schwenktisch geliefert werden.
Herstellerangaben zufolge kann der Automatisierungsgrad den Kundenwünschen angepasst werden. Dabei seien alle Stadien der Automation möglich, von der Bauteilvorpufferung bis hin zur vollautomatischen Linienintegration.
Ohrmann GmbH Montagetechnik auf der Motek 2011: Halle 1, Stand 1121
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