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FKM Sintertechnik

Komplexes PEEK-Teil aus dem 3D-Drucker bringt Lackier-Roboter auf Trab

| Redakteur: Peter Königsreuther

Systemrelevant und medienführend: Nur 230 g wiegt die Kanalscheibe für den Zerstäuber eines Lackierroboters, die FKM Sintertechnik im Lasersintern aus dem Hochleistungsthermoplast PEEK fertigt.
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Systemrelevant und medienführend: Nur 230 g wiegt die Kanalscheibe für den Zerstäuber eines Lackierroboters, die FKM Sintertechnik im Lasersintern aus dem Hochleistungsthermoplast PEEK fertigt. (Bild: FKM)

Der Hochleistungskunststoff PEEK gilt als idealer Thermoplast für die Herstellung von Formteilen, die in der Fluid-, Medizintechnik und im Motorenbau genutzt werden. Allerdings gibt es bisher nur wenige Zulieferer, die PEEK-Serienteile additiv wirtschaftlich fertigen können. Führend auf diesem Gebiet ist das Unternehmen FKM Sintertechnik.

Mithilfe geeigneter Lasersinteranlagen ist FKM Sintertechnik in der Lage, selbst Bauteile mit anspruchsvollen Innengeometrien aus PEEK zu realisieren. Ein schönes und neues Beispiel dafür ist eine fluidtechnisch aufwändige Kanalscheibe für den Zerstäuber eines Lackierroboters.

3D-Druck beherrscht das vermeintliche Chaos

Mit ihren 53 scheinbar willkürlich verteilten Löchern gibt die Kunststoffscheibe dem Betrachter zunächst Rätsel auf, wie FKM sagt. Wenn er allerdings erfährt, dass er ein fluidtechnisches Einbauteil für den Rotationszerstäuber eines Lackierroboters vor Augen hat, nähere er sich bald auch der Frage, warum sich viele dieser Bohrungen in ihren Dimensionen so deutlich unterscheiden: Es sind Öffnungen von Kanälen für den Durchfluss verschiedener Medien (Lösemittel, Lack, Luft). Bedingt durch fluid- bzw. dosiertechnische Anforderungen winden sie sich in verschiedenen Größen und Längen durch das Innere der Scheibe und lassen hier eine komplexe, mehrdimensionale Kanalarchitektur entstehen.

Frisches Prozessdenken überwindet Althergebrachtes

Dass dieses Bauteil heute als flache Scheibe aus Kunststoff existiert, ist freilich keine Selbstverständlichkeit. Lange Zeit galt es als gegeben, eine solch anspruchsvolle Innengeometrie in Aluminium zu realisieren. Das erforderte jedoch stets eine aufwändige mechanische Bearbeitung und ergab einen 120 mm hohen und 3,8 kg schweren Zylinder – nicht gerade ideal für einen hochdynamisch agierenden Industrieroboter. Es waren schließlich die 3D-Printing-Spezialisten von FKM Sintertechnik, die den Hersteller des Roboters von ihrer lasergesinterten Alternative überzeugten: Einer knapp 21 mm dicken Kanalscheibe aus dem Hochleistungsthermoplast PEEK, die den Roboter nur noch mit einem Gewicht von 230g belastet und ihm beim Lackieren eine signifikant verbesserte Performance verleiht.

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