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KNF-Forum 3D-Drucktechnologie

Praktiker plaudern aus dem 3D-Druck-Nähkästchen

| Autor / Redakteur: Hans Rausch / Peter Königsreuther

Legende und Wirklichkeit im Visier: Das diesjährige Kunststoff-Forum des KNF stand unter dem Thema „GenerativeFertigungsverfahren im praktischen Einsatz.“ Dieser Titel war auch Programm bei der Veranstaltung, zu der sich rund 60 Fachexperten aus ganz Deutschland in Bayreuth einfanden, um unter anderem auch über die Grenzen der aktuellen Technik zu diskutieren.
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Legende und Wirklichkeit im Visier: Das diesjährige Kunststoff-Forum des KNF stand unter dem Thema „GenerativeFertigungsverfahren im praktischen Einsatz.“ Dieser Titel war auch Programm bei der Veranstaltung, zu der sich rund 60 Fachexperten aus ganz Deutschland in Bayreuth einfanden, um unter anderem auch über die Grenzen der aktuellen Technik zu diskutieren. (Bild: Rausch)

3D-Drucktechnologien aus der Sicht von Anwendern! Das Ziel der Veranstaltung galt der Zusammenfassung der Bandbreite generativer Fertigungsverfahren aus der Sicht von Nutzern darzustellen und um die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Verfahren herauszuarbeiten.

Bereits der erste Vortrag hatte es in sich – „plug & play mit dem Arburg-freeformer? – wie geht´s, was geht und was nicht“ lautete der Eröffnungsvortrag von Michael Grosalski von der Agrodur Grosalski GmbH & Co. KG in Radevormwald. Der freeformer baut das Bauteil schichtweise durch das Auftragen einzelner Tropfen. Dabei hängt die Bauteilgüte von der Tropfen- und Düsengröße ab. Die Dichte des zu erreichenden Bauteils lässt sich durch die Prozessführung beeinflussen. Einflussfaktoren sind die Auswahl eines geeigneten Materials sowie einer geeigneten Füllstrategie.

Die Prozessparameter und die Bauraumtemperierung wirken sich auf die mechanischen Eigenschaften des Bauteils aus. Ein zentraler Punkt ist die Datenaufbereitung. Ungefüllte amorphe Materialien wie z. B. ABS, TPE, BA12 lassen sich sehr gut verarbeiten. Damit sind sehr hohe Bauteilfestigkeiten und -dichten erreichbar. Gefüllte Materialien können derzeit noch nicht verarbeitet werden. Die freeformer-Technologie bietet eine große Werkstoffauswahl im Vergleich zu anderen additiven Verfahren. Um brauchbare Ergebnisse zu erreichen, ist Fachwissen über die Kunststoffverarbeitung notwendig. Ein plug & play, wie oftmals angenommen, ist nicht so einfach realisierbar, meint Grosalski.

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