Thermoformmaschinen

Geiss verkürzt Produktivitätsabstand zwischen den Maschinenbauarten

04.10.2007 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Maschinenbauer Manfred Geiss: „Es ist uns gelungen, die Produktivität der Einstationen- an die der Mehrstationenmaschinen weiter heranzurücken.“

Maschinenbauer Geiss, Sesslach, hat beim Thermoformen technischer Teile den Produktivitätsabstand zwischen den Maschinenbauarten verkürzt. „Es ist uns gelungen, die Produktivität der Einstationenmaschinen an die der Maschinen mit Vorheizung weiter heranzurücken“, sagt der Vorstandsvorsitzende Manfred Geiss. Im Vergleich zu den Einstationenmaschinen geht die separate Vorheizung nicht in die Heizzeit ein.

Daher hat es sich so eingespielt, dass die Fertigung größerer Stückzahlen auf Maschinen mit Vorheizung läuft. Auf diesen Produktivitätsnachteil hat man bei Geiss mit einer höheren Anwendungsflexibilität der Einstationenmaschinen reagiert: „sehr erfolgreich“ seit 14 Jahren“. Seitdem rüstet der Maschinenbauer seine Einstationenmaschinen mit Halogenstrahlern aus, die drastisch die Heizzeiten zum Temperieren der Kunststoffplatten verkürzen – um bis zu 50%.

Nun wurde ein weiterer Schritt getan: mit der Entwicklung einer Heizungsregelung, deren Konzept auf der Messe vorgestellt wird und das aus zwei Stufen besteht: Zuerst werden die Kunststoffplatten mit voller Energie auf Temperatur gebracht, bis die Verarbeitungstemperatur an der Plattenoberfläche erreicht ist, Danach schaltet die Heizung in den Regelungsbetrieb, so dass die Oberflächentemperatur genau gehalten wird. Während der gesamten Heizzeit wird die Oberflächentemperatur gemessen. Eine Zeitschaltuhr begrenzt die Heizdauer, weil eine Temperaturerfassung innerhalb der Platte nicht möglich ist.

Geiss AG auf der K 2007: Halle 3, Stand D62

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