02.10.2007 | Redakteur: Josef-Martin Kraus
Dass Bürsten-Werkzeuge mehr als nur Reinigungsgeräte für die Industrie sind, wird Mink-Bürsten auf der K 2007 zeigen. Dort wird der Spezialist für technische Bürsten die Anwendungen Fixieren, Abdichten und Transportieren zum Thema machen. Gerade beim Transport wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe von Entwicklungen auf den Markt gebracht, die sich in kurzer Zeit etablierten. So ist Mink-Bürsten mit dem Projekt „Breitstreck-Walzenbürsten“ auf Kunststoffmessen inzwischen eine feste Größe.
Rund 1500 Folienextrusionsanlagen, so Projektbetreuer Sascha Wilhelm, wurden mit diesem Produkt bereits ausgerüstet. Merkmal dieser Walzen sind die am Umfang angebrachten Bürstenleisten, die von der Walzenmitte aus mit schräg nach außen gerichteten Faserbündeln versehen sind. Beim Kontakt mit der Folienbahn kommt es zu einer minimalen Bündelverformung nach außen, sodass eine Spreizung entsteht, die pro Bürstenleiste nur wenige Zehntel Millimeter beträgt. Aufgrund der Walzendrehung wiederholt sich dieser Spreizvorgang kontinuierlich.
In der Summe erfolgt eine gleichmäßige Folienstreckung bis zum Rand der Bahn. So wird Faltenbildung aufgrund von Bahnelastizität, Änderung der Zugspannung oder ungenauer Bahnführung vermieden, ohne Abdrücke und Streifenbildung. Das haben sowohl Anlagenbauer als auch -betreiber erkannt, stellt Wilhelm fest: Mit den Anlagenbauern und Peripherie-Spezialisten wird die Problematik der Faltenbildung bei Warenbahnen „an der Wurzel“ angepackt. In Gesprächen mit Folienherstellern steht die Anlagennachrüstung im Vordergrund. Gerade sie hätten in den letzten drei Jahren immer mehr Druck auf die Anlagenhersteller ausgeübt. Das Ergebnis: „Die Mink Breitstreckwalze erfährt inzwischen eine hohe Akzeptanz“, berichtet Wilhelm.
Mink-Bürsten auf der K 2007: Halle 12, Stand C35
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