Kunststoffverarbeitung

Stratasys erhält Auftrag für fünf Großmaschinen FDM 900mc

07.07.2008 | Redakteur: Stéphane Itasse

Die FDM 900mc hat Stratasys speziell für das Direct Digital Manufacturing entwickelt. Bild: Stratasys

Stratasys hat einen Auftrag für fünf Anlagen des Typs FDM 900mc erhalten. Die Maschinen gehören zu der größten Baureihe von additiven Fertigungssystemen des Unternehmens, die für Direct-Digital-Manufacturing-Anwendungen (DDM) geeignet sind, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers. Den Käufer und die Kaufsumme nannte Stratasys nicht.

Der ungenannte Käufer stellt Kunststoffteile für den Endverbrauch her, so das Unternehmen. Mit diesem additiven Produktionsverfahren sollen traditionelle Fertigungsverfahren abgelöst werden. Der Auftrag ist Bestandteil des Abschlusses eines früher schon bekannt gegebenen F&E-Vertrags über 3,6 Mio. US-Dollar mit dem Kunden. Der Vertrag wurde von beiden Parteien mit der Absicht geschlossen, das FDM-Verfahren für Direct Digital Manufacturing von Stratasys weiterzuentwickeln.

Anlage speziell für das Direct Digital Manufacturing

Stratasys hat auf der Euromold 2007 die FDM 900mc und damit das größte additive Fertigungssystem des Unternehmens vorgestellt. Die Anlage wurde speziell für Anwendungen des Direct Digital Manufacturings entwickelt.

Die Maschine basiert laut Angaben auf einer neuen Plattform, die sich deutlich von früheren FDM Systemen für die Prototypenherstellung oder die Produktion unterscheidet. Neuerungen in der Bewegung und Führung des Extrusionskopfes hätten zu einer erheblichen Verbesserung der absoluten wie auch der Wiederholgenauigkeit geführt. Die Positioniergenauigkeit und die Teiletoleranzen seien im Vergleich zu den bisherigen Systemen ebenfalls stark verbessert worden.

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