Bayer Materialscience

Polycarbonat bietet gute Perspektiven für die Automobilverscheibung in Japan

02.03.2010 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Gemeinsam wollen (v.l.) Volkhard Krause, Leiter des globalen Automotive-Glazing-Teams von Bayer Materialscience, Haruo Kuno, Präsident von Bayer Materialscience in Japan, Toshiya Sato, Präsident von Mitsubishi Heavy Industries Plastic Technology, und Manabu Iwafuchi, Leiter der Vertriebsabteilung von Kyowa Industrial die Automobilverscheibung mit Polycarbonat in Japan vorantreiben. Bild: Bayer

Die Bayer Materialscience AG, Leverkusen, wird mit der Mitsubishi Heavy Industries Plastic Technology Co., Ltd. und der Kyowa Industrial Co., Ltd., auf dem Gebiet der Automobilverscheibung mit Polycarbonat eng zusammenarbeiten.

Vor kurzem haben der deutsche Kunststofferzeuger, der japanische Spritzgießmaschinenhersteller und der japanische Formenbauer eine technische Kooperation vereinbart, um die Polycarbonat-Verscheibung in der japanischen Automobilindustrie voranzutreiben.

Bestandteil der Kooperation ist die Nutzung einer Zwei-Komponenten-Spritzgießmaschine mit Wendeplatte der Serie EMR im Versuchstechnikum am Hauptsitz des japanischen Maschinenherstellers Mitsubishi (Iwatsuka Werk) in Nagoya City. Diese elektrische Spritzgießmaschine hat eine Schließkraft von 14 500 kN. Auf dieser Maschine wird eine Zwei-Komponenten-Spritzgießform des japanische Formenbauer Kyowa gespannt.

Bayer Materialscience sieht sich weltweit als Marktführer in der Automobilverscheibung mit Polycarbonat. Man sei führend in der Material- und Verfahrensentwicklung für diese Anwendung. Unter dem Markennamen Bayvision hat der Kunststofferzeuger seine komplette Expertise rund um die Fahrzeugverscheibung (Polycarbonat Makrolon) gebündelt.

Dieses umfangreiche Know-how stehe aufgrund der Kooperation den Kunden in Japan ab sofort zur Verfügung, sagt Volkhard Krause, Leiter des globalen Automotive Glazing Teams bei Bayer Materialscience. Außerdem greift die Kooperation auf spezielle Polycarbonattypen für das Zwei-Komponenten-Spritzgießen des Kunststofferzeugers zurück, die sich bereits bei Serienteilen für Verscheibungen bewährt haben.

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