17.03.2010 | Autor / Redakteur: Annedore Munde / Annedore Munde
Bauer: Die Proform ist eine eigenständige Kongressmesse mit Betonung auf beiden Wortbestandteilen. Sie ist kein Appendix einer anderen großen Messe. Das garantiert volle Konzentration auf die Verfahrensintegration Metall/Kunststoff. Die Hybridica verändert bereits den Fokus durch eine Ausweitung auf Kunststoff-Kunststoff- beziehungsweise Keramik-Metall- oder Keramik-Kunststoff-Hybride.
Die Proform hingegen war die erste Messe in Deutschland, die das Thema der Verfahrensintegration Metall/Kunststoff aufgegriffen hat, und bleibt hier konsequent thematisch „am Ball“. Sie findet zudem in einer spannenden Region statt. Nordrhein-Westfalen dürfte für viele Aussteller aus dem In- und Ausland ein äußerst interessanter Markt sein.
Bauer: Ein Schwerpunkt für Metall- und Kunststoffverbundteile ist sicher auch in Zukunft der Automotive-Sektor. Vor allem für die Produktion von umweltfreundlichen, leichteren Fahrzeugen benötigt man dort den intelligenten Materialverbund. Die Verfahrensintegration wird aber nicht nur bei Konstrukteuren und Teilelieferanten der Automobilbranche immer mehr im Fokus stehen. Stark nachgefragt werden auch durch andere Branchen unter anderem Lösungen für Dekor-Zwecke. Das Interesse bei Möbel- und Küchenherstellern beispielsweise verstärkt sich. Keine Zweifel: Die Proform rennt in vielen Branchen offene Türen ein.
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