Kunststoffverarbeitung

Arburg vergibt Energieeffizienz-Award an Wild & Küpfer

22.03.2010 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Verleihung des Arburg-Energieeffizienz-Awards 2010 an Wild & Küpfer: die Preisträger Tobias Wild, Tobias Wild jun., Daniel Wild, Mario Mäder und Peter Küpfer (2. bis 6.v.l.) zusammen mit der Arburg-Geschäftsführung Michael Hehl (links), Eugen Hehl und Herbert Kraibühler (von rechts). Bild: Arburg

Mit dem Arburg-Energieeffizienz-Award wurde in diesem Jahr Wild & Küpfer AG ausgezeichnet. Der Schweizer Kunststoff-Spritzgießer aus Schmerikon produziert Präzisionsteile und Baugruppen für Hightech-Branchen wie die Medizintechnik. Die Award-Verleihung fand in diesem Jahr erstmals im Vorfeld der Technolgie-Tage in Loßburg statt, der Hausmesse des Spritzgießmaschinenhersteller Arburg.

Michael Hehl, Geschäftsführender Gesellschafter von Arburg, begrüßte die rund 40 geladenen Gäste des exklusiven Abendevents am 17. März. In seiner Ansprache erläuterte er die Intention, die Arburg mit dem Energieeffizienz-Award verfolgt: „Mit diesem Preis zeichnen wir jährlich Unternehmen aus, die wie wir das Thema Energieeffizienz innovativ und ganzheitlich betrachten und sich durch ihre Unternehmensphilosophie und -aktivitäten in diesem Sektor besonders hervorheben.“

Industrie kann die weltweiten ökologischen Probleme in de Griff bekommen

Bisher hat die Verleihung im Rahmen der Fachmesse Fakuma in Friedrichshafen stattgefunden. Dort war ein Schwerpunkt des Arburg-Messeauftritts das Thema Energieeffizienz. „Doch sehr viel besser passt das Event natürlich in unser Stammhaus nach Loßburg. Hier können wir eindrucksvoll belegen, dass Energieeffizienz bei Arburg weit über den Produktbereich hinausgeht und unternehmensweit eine führende Rolle spielt“, so Hehl über den Wechsel des Veranstaltungsorts.

Vertieft wurde das Thema Energieeffizienz durch die Ansprache des VDMA-Präsidenten Dr. Manfred Wittenstein, der über den „deutschen Maschinen- und Anlagenbau als Schlüsselindustrie für Ressourceneffizienz“ referierte. In seiner Rede gab Wittenstein der Überzeugung Ausdruck, dass die Industrie durch nachhaltiges Wirtschaften die weltweiten ökologischen und in der Folge wirtschaftlichen Probleme in den Griff bekommen kann.

Der Präsident des VDMA dazu: „Noch halten wir den Schlüssel selbst in der Hand – Wissen, Technologie und Innovation. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist bereit. Wir haben die Technologien und treiben Innovationen für Ressourceneffizienz und Klimaschutz voran.“

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