20.10.11 | Redakteur: Kirsten Haubert

Sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf in 2011 zeigte sich die Arburg-Geschäftsleitung auf ihrer Pressekonferenz anlässlich der Fakuma. „Nach den überproportionalen Auftragseingängen im ersten Quartal hat sich die Situation seit Mai auf einem hohen Niveau stabilisiert. Im Hinblick auf den Umsatz gehen wir davon aus, dass wir das Vorjahres-Niveau von 378 Mio. Euro übertreffen", resümierte Michael Hehl, Sprecher der Geschäftsführung des Loßburger Herstellers von Spritzgießmaschinen.
Nach eigenen Angaben stabilisierte sich nach langsamen Anlauf mittlerweile auch die Nachfrage in Deutschland – nach wie vor wichtigster Markt für Arburg – auf sehr gesundem Niveau. Ähnliches gelte auch für die europäischen Auslandsmärkte, wo es nur in Osteuropa (Russland und Ukraine) aufgrund politischer und gesellschaftlicher Gegebenheiten schwer fiele, richtig Fuß zu fassen.
Helmut Heinson, Geschäftsführer Vertrieb, ergänzte: „Wir gewinnen immer mehr chinesische Kunden, die bereit sind, für eine Qualitätsmaschine auch mehr Geld zu zahlen.“ Angesichts der überproportionalen Nachfrage seien ihm derzeitige Rabattschlachten, gerade unter europäischen Herstellern, unverständlich. Mittelpunkt des Messeauftritts von Arburg war die neue elektrische Baureihe Edrive, die die 50-jährige Erfolgsgeschichte der Allrounder fortsetzen soll.
Hehls Blick in die Zukunft: „Wir haben bereits jetzt einen Auftragsüberhang ins neue Jahr hinein, wie wir ihn in der gesamten Unternehmensgeschichte nicht hatten. Das Jahr 2012 kann also gar kein schlechtes werden.“
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