25.11.2009 | Redakteur: Monika Zwettler

Der Sensorhersteller Sick AG, Waldkirch, konnte im dritten Quartal eine Belebung des Auftragseingangs verzeichnen. Dennoch lag der Auftragseingang des Konzerns zum 30. September 2009 um etwa 23% unter dem Vorjahreswert. „Nach urlaubsbedingt schwachem August schloss der September als bis dato zweitstärkster Umsatzmonat des Jahres ab“, so Markus Paschmann, Mitglied des Vorstands.
Auch im Oktober sei der Umsatz weiter gestiegen, sodass eine Jahresumsatzentwicklung von etwa -20 bis -22% erwartet wird. „Wir haben uns verglichen mit dem Gesamtmarkt tapfer und gut geschlagen und werden das Jahr 2009 mit positiven Zahlen abschließen“, fügt Paschmann hinzu.
Während der Krise habe der Konzern die Ziele Konw-how Sichern, Strukturen optimieren und Innovationskraft stärken verfolgt. So wurden mit Kurzarbeit betriebsbedingte Kündigungen im Stammhaus verhindert. Gleichzeitig habe man Veränderungsprozesse im Konzern vorangetrieben, die Integration zugekaufter Unternehmen abgeschlossen und die Kraft im Vertrieb verstärkt.
„Investitionen sind im Krisenjahr wichtiger denn je. Der Zukauf eines kanadischen Unternehmens und ein neues Kompetenzzentrum in Singapur sind nur zwei Beispiele“, erläutert Paschmann. Zudem habe man rund 300 Mio. Euro in die Kampagne Innovation Marathon gesteckt, hinter der die Vorstellung eines neuen Produkts pro Woche steht. 48 von 52 angekündigten Komponenten wurden im Laufe des Jahres bereits vorgestellt, verschiedene Vision-Sensoren, ein Switch oder auch ein Inkremental-Encoder stehen noch aus.
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