GigE Vision

Bildverarbeitungs-Rechner für mehrere Kameras

11.10.2010 | Redakteur: Ines Näther

Die vielseitige Plattform Dalsa Geva für Bildverarbeitungs-Lösungen wurde speziell für die Verwendung von GigE-Vision-kompatiblen Kameras entwickelt. Bild: Stemmer Imaging

DALSA GEVA heißt ein leistungsfähiger, kompakter Industrierechner, der eine kostengünstige Lösung für Multi-Kamera-Anwendungen darstellen soll.

Die vielseitige Plattform Dalsa Geva für Bildverarbeitungs-Lösungen wurde speziell für die Verwendung von GigE-Vision-kompatiblen Kameras entwickelt. Das System des kanadischen Herstellers Dalsa baut auf flexiblen Schnittstellen auf und bietet durch Nutzung spezieller Niedrigspannungs-Prozessoren eine erhöhte Performance in einem extrem kleinen Gehäuse. Ein spezielles Wärmemanagement prädestiniert das System für den Einsatz in rauer Industrieumgebung.

Zahlreiche externe Schnittstellen ermöglichen die Systemintegration

Dalsa Geva arbeitet mit einem leistungsstarken Dual Core-Prozessor mit 2 GByte Arbeitsspeicher. Zwei spezielle Kamera-Schnittstellen bieten genügend Bandbreite, um eine gleichzeitige Prüfung mit acht Monochrom-Kameras mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln zu unterstützen. An die Kamera-Ports können unterschiedlichste Gigabit-Ethernet Flächen- und Zeilenkameras in monochrom und Farbe angeschlossen werden.

Neben den Kamera-Anschlüssen bietet die Geva umfangreiche externe Schnittstellen für die Systemintegration. Diese beinhalten spezielle Display- und USB-Ports für die Konfiguration und Steuerung, eine dritte Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, eine serielle Schnittstelle für die Kommunikation, spezielle Trigger-Eingänge für Timing bzw. spezielle Strobe-Ausgänge für die Beleuchtungs-Kontrolle sowie opto-isolierte I/Os für den Anschluss von Peripherie-Geräten.

Software-Pakete stellen umfangreiche Auswahl an Werkzeugen zur Verfügung

Bildverarbeitungs-Lösungen werden unter Zuhilfenahme der Dalsa-Software-Produkte iNspect oder Sherlock realisiert. iNspect ist eine einfach zu bedienende Software, die wenig bis gar keine Bildverarbeitungs-Erfahrungen voraussetzt, während Sherlock mehr Flexibilität und die Möglichkeit zum Lösen komplexer Aufgaben bietet.

Beide Pakete stellen eine umfangreiche Auswahl an Werkzeugen zur Verfügung und unterstützen eine Vielzahl von Anschluss- und Steuerungsmöglichkeiten. Die auf der Geva installierten Software-Emulatoren ermöglichen das Offline-Entwickeln und -Debuggen von Anwendungen.

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