15.02.11 | Autor / Redakteur: Gerhard Stäbler und Susi Stadler / Udo Schnell

Mit Röntgenstrahlen können metallische Werkstücke zerstörungsfrei untersucht werden. Aus dem Zusammenspiel von Messtechnik und Maschinenbau ist Prüfanlage für sehr große und schwere Werkstücke entstanden, die bei einem Hersteller von Gussteilen in der Qualitätssicherung eingesetzt wird.
Menschen verlassen sich darauf, dass das Auto fährt, das Flugzeug abhebt und der Zug rechtzeitig zum Stehen kommt. Dieses Vertrauen in die Technik haben Menschen nur, weil sie wissen, dass jedes noch so kleine Bauteil auf Herz und Nieren geprüft wird.
Diese permanente Qualitätskontrolle ist vor allem bei der Metallverarbeitung wichtig. Wurde ein Metall falsch verarbeitet, kann ein kleiner Fehler viele Menschenleben fordern.
Das weiß auch die Alexander Speith GmbH und Co. KG. Als Metallgießerei verfolgt sie die Null-Fehler-Strategie und legt großen Wert auf Qualitätsmanagement. Entsprechend setzten GE Measurement & Control Solutions und Alfatec eine Anlage um, die mittels Röntgenstrahlen die zerstörungsfreie Prüfung von Gussteilen ermöglicht.
Früher führte die Werkstoffprüfung zur Zerstörung des Werkstückes und erforderte besondere Prüfkörper. Daher strebte die Industrie schon bald nach einer Prüfmethode, bei der keine Werkstücke zerstört werden. Damit sollten Material eingespart und Kosten gesenkt werden.
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