Prüfmaschinen

Russisches Luftfahrtforschungsinstitut setzt auf Technik von Hegewald & Peschke

14.07.11 | Redakteur: Jürgen Schreier

Der Betrieb einer Spezialprüfmaschine der Hegewald & Peschke Meß- und Prüftechnik GmbH, Nossen, beim führenden Luftfahrtforschungsinstituts Russlands in Moskau ist erfolgreich angelaufen.

Mit der Maschine ist jetzt eine hochpräzise und flexible Prüfung von Flugzeugfahrwerkskomponenten möglich. Mittels Schwelllastversuchen werden auf Hydraulik- und Pneumatikzylinder wirkende Belastungskräfte ermittelt.

Die neue Spezialprüfmaschine der Hegewald & Peschke GmbH ist auf die besonders hohen Ansprüche des russischen Luftfahrtforschungsinstitutes zugeschnitten. So sind Flugzeugfahrwerke zum Teil extremen Belastungen ausgesetzt und müssen hohe Sicherheitsstandards erfüllen.

Prüfabläufe können unter realistischen Bedingungen ausgeführt werden

Im Rahmen von Prüfabläufen werden dazu die Einfahrkräfte von Hydraulik- und Pneumatikzylindern in Belastungssituationen, die zum Beispiel bei der Landung entstehen, ermittelt.

Eine wichtige Besonderheit der Neuentwicklung ist der Liegend-Betrieb. Mit einer Prüfkraft von bis zu 5 kN ist es hierbei möglich, die Prüfabläufe unter realistischen Bedingungen auszuführen – beispielsweise die Simulation einer „harten“ Landung. Die horizontale Bauweise der Prüfmaschine gestattet einen ergonomischen Prüfablauf bei Zylindern beliebiger Baugröße.

Die Prüfmaschine wurde dem Zentralen Aerodynamischen Institut Anfang 2011 für erste Testläufe zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss dieser Phase trägt sie jetzt aktiv und erfolgreich zur Sicherheit im Flugbetrieb bei.

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