10.03.2009 | Redakteur: Ulrike Gloger
Ihre Leiterplattenfertigung hat die Chemnitzer Gemac – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendungen mbH erweitert und sich damit auf die selektive Beschichtung mit Silikon basierendem Lack spezialisiert.
Ob Baumaschinen, Luftfahrzeuge, Haushaltsgeräte oder Autos – eines haben sie gemeinsam: die hoch empfindliche Elektronik ist oft täglich Feuchtigkeit, starken Temperaturschwankungen oder Vibrationen ausgesetzt. Um spätere Funktionsstörungen oder Ausfälle zu verhindern, sind schützende Lackbeschichtungen unumgänglich geworden.
Die Gemac – Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH investierte daher in einen hochwertigen Lackierautomat und spezialisiert sich auf die selektive Beschichtung mit Silikon basierendem Lack. Er versiegelt die elektronische Baugruppe und schützt damit die empfindliche Elektronik vor Umwelteinflüssen.
Eine Sprüh- und eine Nadeldüse sowie drei Achsen sorgen dafür, dass bestückte Baugruppen beidseitig selektiv lackiert und dispenst werden können. Durch das Dispensen können auf kleinsten Bauteilen Tropfengrößen von wenigen Nanolitern auf wenige Mikrometer genau schonend aufgebracht werden. Ein aufwändiges manuelles Abkleben von beispielsweise Kontakten, Schaltern oder Potentiometern wird durch die CNC-Programmierung abgelöst. Das spart sowohl Zeit als auch Kosten und die Lackierung erfolgt punktgenau nach Kundenwunsch.
Gemac ist ein Dienstleister für individuelle Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungsarbeiten in den Bereichen Messtechnik und Sensorik. Vom Sensor- und Asic-Design, über elektronische Baugruppen bis hin zur Entwicklung und Fertigung eigener Produkte bietet sie ihren Kunden angepasste Komplettlösungen. Das Unternehmen wurde 1992 mit 30 Mitarbeitern gegründet. Derzeit beschäftigt es 80 Mitarbeiter, davon 38 Ingenieure.
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