Rösler Oberflächentechnik

Aluminiumräder werden im Schnelldurchlauf poliert

 

09.02.2010 | Redakteur/Autor: Monika Zwettler

 

Ob Erstausrüster oder Tuningbetrieb – die Ansprüche an Oberflächenbeschaffenheit und Glanzgrad von Aluminiumrädern sind enorm gestiegen. Die Bearbeitungsanlage FBA 24 Turbo von Rösler Oberflächentechnik soll Neu- und Gebrauchträdern sowie anderen polierfähigen Pkw- und Motorradteilen in kürzester Zeit eine Spiegelglanz-Oberfläche verleihen, wie das Unternehmen auf der Messe Metav 2010 zeigt.


Die Anlage, die für die Bearbeitung von Rädern und Felgen entwickelt wurde, kann durch die optimale Abstimmung von Anlage, Schleif- und Polierkörpern sowie Compound spiegelglänzende Oberflächen erreichen. Bild: Rösler Oberflächentechnik
Die Anlage, die für die Bearbeitung von Rädern und Felgen entwickelt wurde, kann durch die optimale Abstimmung von Anlage, Schleif- und Polierkörpern sowie Compound spiegelglänzende Oberflächen erreichen. Bild: Rösler Oberflächentechnik
Bei Aluminiumrädern steht Spiegelglanz hoch im Kurs. Um diesen gefragten Look selbst bei komplizierten Geometrien schnell und effizient zu erzielen, wurde die Bearbeitungsanlage FBA 24 Turbo entwickelt. Verglichen mit Maschinen mit seitlicher 2-Motoren-Technik, erreicht die Bearbeitungsanlage Herstellerangaben zufolge eine Leistungssteigerung von maximal 120% – die Laufzeiten werden demnach mehr als halbiert.

Poliermaschine kann Aufträge selbstständig abarbeiten

Aber nicht nur diese Bauteile können bearbeitet werden, sondern auch sonstige Komponenten aus Stahl, Edelstahl und Aluminium lassen sich problemlos auf spiegelnden Hochglanz bringen. Ausgestattet mit einer komfortablen Steuerungstechnik, kann die Bearbeitungsanlage auch mannlos mehrstündige Bearbeitungsprozesse, beispielsweise in der Nacht, selbstständig abarbeiten.

Die Anlage wird auf den Ausgangszustand des Bauteils abgestimmt und erledigt anschließend das Vor- und Feinschleifen sowie Glanzpolieren bei der Felgenaufbereitung. Der Vibrationsmotor sei robust und langlebig; zusammen mit der stufenlosen Geschwindigkeitsregelung ermögliche er die ideale Anpassung an jede Bearbeitungsaufgabe und jedes Felgendesign.

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Ob Neurad, Gebrauchtfelge oder andere Pkw-, Oldtimer- und Motorradteile – alle Komponenten aus Stahl, Edelstahl und Aluminium können in der Bearbeitungsanlage auf Hochglanz gebracht werden. Bild: Rösler Oberflächentechnik

Auch Poliermaschinen aus eigener Herstellung

Außer der Maschinentechnik bietet das Unternehmen auch Schleif- und Poliermedien aus eigener Herstellung an. Bei ihrer Entwicklung sind neben der Leistungskomponente auch alle umweltrelevanten Aspekte berücksichtigt, heißt es. Die kosten- und ressourcensparende Kreislaufführung der Prozesswässer könne so schnell umgesetzt werden.

Bei der Serienfertigung von hochglanzpolierten Rädern wird die Bearbeitungsanlage ausschließlich für die Feinbearbeitung und Endpolitur eingesetzt; das Vorschleifen von etwa 30 bis 50 min wird von einer Tauchschleifanlage übernommen. Im Technikum in Untermerzbach bietet Rösler seinen Kunden die Möglichkeit, Versuche mit der Anlage durchzuführen.

Rösler Oberflächentechnik GmbH auf der Metav 2010: Halle 15, Stand F21

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